Montag, 19 November 2018
RizVN Login

Hier können sich Kunden
und Mitarbeiter anmelden
und erhalten Zutritt zum
internen Bereich unserer
Website.

Ihre Anmeldung auf Zugang
erfolgt nach der Autorisierung.

info

Die Zuwanderungszahlen sind in Deutschland abgeebbt, trotzdem wird Zörbigs Dorotheenhof ein neues Heim für unbegleitete minderjährige Ausländer (kurz: UMAs). Wie passt das zusammen?Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld bekommt die jungen Ausländer, genauso wie erwachsene Flüchtlinge, zugewiesen. Nach eigenen Angaben ist die Behörde verpflichtet, 145 Plätze für Menschen unter 18 Jahren vorzuhalten. Das schreibt der Königsteiner Schlüssel vor.

Weiterlesen

6.10.2009 
Von Rainer Marschel

Volksstimme 2009 10 06 2Ginge es nach dem Willen der Projektverantwortlichen, könnte innerhalb des nächsten Jahres Ilsenburg um eine touristische Attraktion reicher sein. Seit anderthalb Jahren sind bereits Langzeitarbeitslose damit beschäftigt, im Wohngebiet Pulvermühle ein Weidenlabyrinth aufzubauen. Allerdings gibt es unterdessen die handfeste Befürchtung, die Kommunale Beschäftigungsagentur ( KoBa ) des Harzkreises könnte den Geldhahn demnächst zudrehen. Damit stünde eines der interessantesten Tourismusprojekte praktisch in der Endphase der Fertigstellung zur Disposition.

Weiterlesen

18.01.2012 - 09:03 Uhr

Michaela Glatzel hat einen Stapel Bücher in der Hand, ordnet jedes in die Regalreihe, wo genau sie hingehören. Die 42-jährige Frankenhäuserin arbeitet seit anderthalb Monaten in der Stadt- und Kurbibliothek. Sie gehört zu den 13 Männern und Frauen, die in Bad Frankenhausen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (Bfd) im Einsatz sind. Bad Frankenhausen. "Die Arbeit macht mir Spaß, sie ist abwechslungsreich und ich komme täglich mit Leuten zusammen", sagte Michaela Glatzel. 2009 hatte sie in der Bibliothek eine ABM. Die Anfrage, eine Beschäftigung durch den Bundesfreiwilligendienst für mehrere Monate zu bekommen, nahm sie gern an.

Im Auftrag der Stadt kümmert sich der Jugendhilfe- und Förderverein um das Thema Bundesfreiwilligendienst. "Wir beantragen die Einsatzstellen, machen die Tätigkeitsbeschreibung, Lohnabrechnung und mehr", sagte Heiko Raschka, Geschäftsführer des Vereins, auf Nachfrage unserer Zeitung.
Man gehe auch auf die Suche nach Interessenten. "Wobei in den meisten Fällen die Einsatzstellen Leute selbst ansprechen, die einmal bei ihnen waren, ob als Ein-Euro-Jobber, in ABM oder als Ehrenamtlicher. Sie kennen die Leute, wissen, ob sie geeignet sind", betonte er.

Derzeit sind drei sogenannte Bufdis im Domizil in der Kinder- und Jugendbetreuung, jeweils einer in den Jugendclubs in Seehausen und Esperstedt, zwei im Regionalmuseum, einer in der Bibliothek, zwei beim Fanfarenzug, einer im Kunstverein White Pig, zwei auf dem Gelände des Flugplatzes in Udersleben.
"Insgesamt haben wir 22 Stellen für den Bundesfreiwilligendienst beantragt. So für die drei Kindertagesstätten sowie die Grundschule Udersleben, wo es um handwerkliche Arbeiten sowie den Einsatz im Außenbereich geht, für die Kinder- und Jugendbetreuung in Udersleben, den Berglaufverein sowie für die Bibliothek am Kyffhäusergymnasium", schilderte Heiko Raschka.

Blieb mit dem Start des Bundesfreiwilligendienstes im vergangenen Jahr ein Ansturm von Interessenten aus, so werde das Angebot jetzt besser angenommen. "Wer Hartz IV oder keine Leistung bekommt, Rentner ist oder Schwerbeschädigter, kann eingesetzt werden, die Genehmigung der Einsatzstelle erteilt das Bundesamt in Köln. Unsere Teilnehmer arbeiten bis zu 30 Stunden in der Woche. Es gibt 250 Euro im Monat, zusätzlich sind 100 Euro für Sozialversicherungsleistungen. Bei Hartz IV-Empfängern wird ein Teil angerechnet, sie haben aber 175 Euro mehr", sagte Raschka.


Er gehe davon aus, dass bis März die derzeit noch freien Stellen in Bad Frankenhausen besetzt sind. "Wir können uns aber auch vorstellen, dass im Grünbereich, hier laufen Gespräche mit der Gesellschaft BVIK, beim Schausieden sowie an der Informationsstelle an der Oberkirche Leute im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes im Einsatz sind. Anträge werden gestellt", sagte Bürgermeister Matthias Strejc (SPD). Er freue sich, dass der Bfd in der Stadt so gut angelaufen sei. Ingolf Gläser / 18.01.12 / TA

Gestern haben BVIK-Leute die Wege rund um die "Spinne" in der Fasanerie Köthen von Herbstlaub befreit und geharkt. Ein bisschen früh vielleicht, denn der bis dato noch gesperrte Teil der Fasanerie soll erst am 19. November wieder geöffnet werden. Bis dahin wird der Herbst die Wege wieder mit einem Buntem Laubteppich ausgelegt haben. Die Köthener wird das freilich nicht jucken. Sie werden vielmehr froh sein, auch wieder ganz offiziell die seit Januar 2010 gesperrten Bereiche des Stadtwaldes betreten zu dürfen. Die Arbeiten im derzeit noch geschlossenen Teil der Fasanerie sind weitestgehend abgeschlossen. Hier sind Wege wiederhergestellt und Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit durchgeführt worden. Unter anderem wurden Baumpflegearbeiten vorgenommen, etwa abgebrochene Äste und Totholz entfernt. Nun soll die Fasanerie ab dem 19. November wieder für Besucher geöffnet werden. Geschlossen bleibt der Weg zwischen Naumannstraße und Tierheim. Dort konnten auf Grund starker Vernässung die notwendigen Arbeiten nicht durchgeführt werden.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung - Köthen/Anhalt, www.mz-web.de

Weiterlesen

04.08.2005

mz koet 2005 08 04
Überreichung des Mitgliedsvertrags Helmut Ohme (l.) vom Paritätischen Wohlfahrtsverband überreicht Ulrich Heller, Geschäftsführer der BVIK, den Mitgliedsvertrag. (MZ-Foto: Sylvia Czajka)

VON SYLVIA CZAJKA
Silvia Lehmann hat seit 14 Jahren keinen festen Arbeitsplatz. Zwischendurch mal eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, derzeit einen Ein-Euro-Job. Schneiderin hat sie einst gelernt. Jetzt sorgt sie in der Köthener Lutzeklinik für Ordnung.

Weiterlesen