Tuesday, 20 August 2019

BVIK

  • info

    Die Zuwanderungszahlen sind in Deutschland abgeebbt, trotzdem wird Zörbigs Dorotheenhof ein neues Heim für unbegleitete minderjährige Ausländer (kurz: UMAs). Wie passt das zusammen?Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld bekommt die jungen Ausländer, genauso wie erwachsene Flüchtlinge, zugewiesen. Nach eigenen Angaben ist die Behörde verpflichtet, 145 Plätze für Menschen unter 18 Jahren vorzuhalten. Das schreibt der Königsteiner Schlüssel vor.

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    Zum Bereich HarzViele von uns haben den Wunsch, von Zeit zu Zeit in gemütlicher Runde zusammenzukommen, um bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen zu klönen, zu handarbeiten, oder vielleicht auch das eine oder andere Spiel wie „Rommé“ oder „Mensch ärgere dich nicht“ zu spielen. Die BVIK, Bereich Harz, Hat das umgesetzt und veranstaltete relmäßig das Seniorencafe.

  • 6.10.2009 
    Von Rainer Marschel

    Volksstimme 2009 10 06 2Ginge es nach dem Willen der Projektverantwortlichen, könnte innerhalb des nächsten Jahres Ilsenburg um eine touristische Attraktion reicher sein. Seit anderthalb Jahren sind bereits Langzeitarbeitslose damit beschäftigt, im Wohngebiet Pulvermühle ein Weidenlabyrinth aufzubauen. Allerdings gibt es unterdessen die handfeste Befürchtung, die Kommunale Beschäftigungsagentur ( KoBa ) des Harzkreises könnte den Geldhahn demnächst zudrehen. Damit stünde eines der interessantesten Tourismusprojekte praktisch in der Endphase der Fertigstellung zur Disposition.

  • zum Bereich HarzAm 01.02.2012 führte die Sanitätsschule (R. Schulz - Ausbilder) mit den Mitarbeitern unserer Filiale in Goslar einen Schulungstag durch. Dabei wurden unter anderem die neuesten Erkenntnisse und Techniken im Sanitätsbereich geschult und das Wissen der Mitarbeiter und Teilnehmer wieder auf den neuesten Stand gebracht.

  • Unsere Kindertagsfeier war Klasse

  • 18.01.2012 - 09:03 Uhr

    Michaela Glatzel hat einen Stapel Bücher in der Hand, ordnet jedes in die Regalreihe, wo genau sie hingehören. Die 42-jährige Frankenhäuserin arbeitet seit anderthalb Monaten in der Stadt- und Kurbibliothek. Sie gehört zu den 13 Männern und Frauen, die in Bad Frankenhausen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (Bfd) im Einsatz sind. Bad Frankenhausen. "Die Arbeit macht mir Spaß, sie ist abwechslungsreich und ich komme täglich mit Leuten zusammen", sagte Michaela Glatzel. 2009 hatte sie in der Bibliothek eine ABM. Die Anfrage, eine Beschäftigung durch den Bundesfreiwilligendienst für mehrere Monate zu bekommen, nahm sie gern an.

    Im Auftrag der Stadt kümmert sich der Jugendhilfe- und Förderverein um das Thema Bundesfreiwilligendienst. "Wir beantragen die Einsatzstellen, machen die Tätigkeitsbeschreibung, Lohnabrechnung und mehr", sagte Heiko Raschka, Geschäftsführer des Vereins, auf Nachfrage unserer Zeitung.
    Man gehe auch auf die Suche nach Interessenten. "Wobei in den meisten Fällen die Einsatzstellen Leute selbst ansprechen, die einmal bei ihnen waren, ob als Ein-Euro-Jobber, in ABM oder als Ehrenamtlicher. Sie kennen die Leute, wissen, ob sie geeignet sind", betonte er.

    Derzeit sind drei sogenannte Bufdis im Domizil in der Kinder- und Jugendbetreuung, jeweils einer in den Jugendclubs in Seehausen und Esperstedt, zwei im Regionalmuseum, einer in der Bibliothek, zwei beim Fanfarenzug, einer im Kunstverein White Pig, zwei auf dem Gelände des Flugplatzes in Udersleben.
    "Insgesamt haben wir 22 Stellen für den Bundesfreiwilligendienst beantragt. So für die drei Kindertagesstätten sowie die Grundschule Udersleben, wo es um handwerkliche Arbeiten sowie den Einsatz im Außenbereich geht, für die Kinder- und Jugendbetreuung in Udersleben, den Berglaufverein sowie für die Bibliothek am Kyffhäusergymnasium", schilderte Heiko Raschka.

    Blieb mit dem Start des Bundesfreiwilligendienstes im vergangenen Jahr ein Ansturm von Interessenten aus, so werde das Angebot jetzt besser angenommen. "Wer Hartz IV oder keine Leistung bekommt, Rentner ist oder Schwerbeschädigter, kann eingesetzt werden, die Genehmigung der Einsatzstelle erteilt das Bundesamt in Köln. Unsere Teilnehmer arbeiten bis zu 30 Stunden in der Woche. Es gibt 250 Euro im Monat, zusätzlich sind 100 Euro für Sozialversicherungsleistungen. Bei Hartz IV-Empfängern wird ein Teil angerechnet, sie haben aber 175 Euro mehr", sagte Raschka.


    Er gehe davon aus, dass bis März die derzeit noch freien Stellen in Bad Frankenhausen besetzt sind. "Wir können uns aber auch vorstellen, dass im Grünbereich, hier laufen Gespräche mit der Gesellschaft BVIK, beim Schausieden sowie an der Informationsstelle an der Oberkirche Leute im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes im Einsatz sind. Anträge werden gestellt", sagte Bürgermeister Matthias Strejc (SPD). Er freue sich, dass der Bfd in der Stadt so gut angelaufen sei. Ingolf Gläser / 18.01.12 / TA

  • 2009 3 sozialer-weihnachtsmarkt

  • Schneegestöber am Morgen. Gefahr für unseren Weihnachtsmarkt? Doch Petrus hatte mit uns ein Einsehen und am Nachmittag war es sonnig und richtiges Weihnachtswetter.

    Viele Gäste waren unserer Einladung gefolgt. Es gab nahezu jede Minute einen Höhepunkt. Den Schlusspunkt setzten Studenten aus Papua, die am Studienkolleg Köthen Deutsch lernen.

    Hier ein Lied aus ihrem Programm.

     

  • 04.08.2005

    mz koet 2005 08 04
    Überreichung des Mitgliedsvertrags Helmut Ohme (l.) vom Paritätischen Wohlfahrtsverband überreicht Ulrich Heller, Geschäftsführer der BVIK, den Mitgliedsvertrag. (MZ-Foto: Sylvia Czajka)

    VON SYLVIA CZAJKA
    Silvia Lehmann hat seit 14 Jahren keinen festen Arbeitsplatz. Zwischendurch mal eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, derzeit einen Ein-Euro-Job. Schneiderin hat sie einst gelernt. Jetzt sorgt sie in der Köthener Lutzeklinik für Ordnung.

  • Die Schüler unserer AG "Kleine Künstler Küchenwerkstatt" bei ihrem ersten Einsatz in unserer Lehrküche.

  • Etwa 200 Meter langer Strand

    22.04.2014 10:33 Uhr

     

     

    Der Kiosk „Strandklause“ wird täglich von 11 bis 19 Uhr betrieben (je nach Witterung). In den Ferien hat die Einrichtung auch bei schlechtem Wetter geöffnet. Wer selbst grillen möchte, kann dafür den Grillplatz auf dem Freizeitgelände nutzen.

    Der Badesee Dixförda zählt seit Jahren zu den beliebten Erholungsgebieten in Jessen. 2007 wurde das Gewässer für diesen Zweck hergerichtet. Zwei Jahre später konnte der See amtlich als Badegewässer eingestuft werden. Der Strandbereich ist etwa 200 Meter lang und rund 30 Meter breit. Genutzt werden können ein Abenteuerspielplatz und ein Beachvolleyballplatz. Es gibt einen Aussichtspunkt und es sind verschiedene Sitzmöglichkeiten aufgebaut.Es gibt Sanitäranlagen, Umkleidekabinen und eine große Zahl an Pkw-Abstellplätzen.

    Der Kiosk „Strandklause“ wird täglich von 11 bis 19 Uhr betrieben (je nach Witterung). In den Ferien hat die Einrichtung auch bei schlechtem Wetter geöffnet. Wer selbst grillen möchte, kann dafür den Grillplatz auf dem Freizeitgelände nutzen.

  • (o-ton) Im Jahresdurchschnitt 2012 sank die Zahl der Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf etwa 957.000 Personen. Das entspricht einem Rückgang um 19 Prozent gegenüber 2011. Der Einbruch der Förderung entspricht dabei nicht den gesunkenen Arbeitslosenzahlen, denn anteilig wurden weniger potentielle Maßnahmenteilnehmer auch tatsächlich gefördert. 2012 nahmen nur noch 19,5 Prozent der für eine Förderung infrage kommenden Arbeitslosen an einer Maßnahme teil, 3,5 Prozentpunkte weniger als noch 2011. Das geht aus dem Arbeitsmarktbericht 2012 der Bundesagentur für Arbeit hervor.

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/25340480 ©2017

    Autor:  Stefan Schröter                                

    20.12.2016

    Der Dorotheenhof in Zörbig wird für die Ankunft von jugendlichen Flüchtlingen vorbereitet.

    Foto:  Archiv/Kehrer

  • mz koet 2013 08 13Auch der Ort der Ausstellung, die Martinskirche, ist ein historisch wertvolles Gebäude. (BILD: HEIKO REBSCH)

    VON WLADIMIR KLESCHTSCHOW
    Ausstellung in der Martinskirche zeigt architektonische Meisterleistungen in Sachsen-Anhalt. Köthen ist mit drei Beispielen vertreten.

  • Badesee Dixfoerda 128.03.2014
    Noch liegt das Badeareal bei Dixförda im Winterschlaf, doch bald zieht hier wieder Leben ein. (BILD: FRANK GROMMISCH)

    VON KLAUS ADAM
    Gemeinnütziges Unternehmen aus Köthen übernimmt Bewirtschaftung. Die bisherige Betreiberin Elke Köhler zieht sich zurück, bestätigte Jessens Bürgermeister Dietmar Brettschneider (CDU) auf MZ-Nachfrage.

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/24044592 ©2017

    Autor: Evelyn Jochade                                           

    12.05.2016

    Auch diese Herren genossen den Familientag am See in Dixförda.

    Foto: Jochade

    Dixförda -

    Mittag ist vorüber. Die Sonne lässt es richtig krachen. Da muss es einfach ein leckeres Eis sein, denken Annabell (acht Jahre) und Mutti Anja. Mit diesem in der Hand sind es nur wenige Schritte zum Strand, wo sie sich am Ende der Grasnarbe niederlassen.

    Von hier hat man einen fantastischen Blick über den See. All zu viele Gäste sind noch nicht da und Annabell saust los zum Wasser. Dessen Temperatur bewegt sich bei geschätzten sieben Grad. Spätestens als das Mädchen ihrer Mutter einige Spritzer verabreicht und diese etwas zusammenzuckt, wird das klar. Die beiden aus Großkorga machen sich einfach ein paar schöne Stunden an diesem Familientag, zu dem die BVIK gGmbH als Bewirtschafterin des idyllischen Freizeitareals eingeladen hat. Der Papa und der große Bruder sind derweil anderweitig unterwegs, obwohl besagter Tag eigentlich für die ganze Familie gedacht war.

    Einen Sonderfall gibt es ganz hinten auf dem Gelände zu entdecken. Hier stehen Zelte und Wohnwagen eng beieinander und an langen biegsamen Stangen flattern bunte Fahnen. Es sind keine gewöhnlichen Camper, die hier „das schöne Fleckchen Erde“ genießen. Aus Dresden, Anhalt-Bitterfeld, aus Meißen, Chemnitz, Wittenberg und Herfurt stammen die Drachenflieger, die sich hier des Öfteren treffen, austauschen und ihrem Hobby nachgehen.

    Guido Kluge, einer von ihnen, gibt sich viel Mühe, zu erklären, wie so ein Lenkdrachen funktioniert und dass es Einleiner, Zwei- und sogar Vierleiner gibt. Als sei es abgesprochen, lässt Enrico Broedner seinen Delta gerade einen Meter über dem Boden tanzen. Der Chemnitzer ist ein Virtuose auf der Nähmaschine, mit der er auf Millimeter genau die tollsten Designs und Formen zusammenfügt, die dann auch noch kunstvoll in die Luft gehen. Bei den „Drachenfliegern“, wie sie sich nennen, obwohl sie ja am Boden bleiben, spiele das Alter und das Ost-West-Thema absolut keine Rolle, sagt Guido Kluge. Der Zusammenhalt ergebe sich aus dem gemeinsamen Hobby.

    So ähnlich könnten das auch Lukas Klöpping und Willi Ranke unterschreiben. Die beiden jungen Männer aus Annaburg sind, seit sie 14 Jahre alt waren, immer wieder zusammen auf Tour. Zum Familientag am Dixfördaer Badesee sind sie schon das vierte Mal. Im Wasser? Nein im See nicht, weiß Willi zu berichten. „Aber ich war heute schon in der Elster baden“, meint er nicht ohne Stolz.

    Seit 20 Jahren trifft sich eine Männer-Truppe. Sie kennen sich noch aus Kindertagen, regelmäßig. Die 15 stammen aus Langenlipsdorf, Oehna, Kleinkorga, Bochow, Welsickendorf und bringen inzwischen auch ihre Kinder mit. (mz)

  • mz jessen 2014 11 14 aBotschafter i.R. Colin A. Munro berichtet in der Prettiner Lichtenburg von seinen Erinnerungen an die deutsche Wendezeit. Im Hintergrund (von links) BVIK-Geschäftsführer Ulrich Heller, Annaburgs Ex-Bürgermeister Erich Schmidt, Prettins Ortsbürgermeisterin Helga Welz und Jürgen Dannenberg, Landrat des Kreises Wittenberg. (BILD: THOMAS CHRISTEL)

     

     VON DETLEF MAYER Colin A. Munro spricht in der Lichtenburg über die deutsche Wiedervereinigung und ihre Vorgeschichte aus britischer Sicht. Was auch eine handfeste Kritik an Margret Thatcher, der damaligen englischen Premierministerin, einschließt.

    PRETTIN. Der Raum im Museumstrakt des Renaissance-Schlosses Lichtenburg atmet Geschichte. Ein ideales Plätzchen für Exkurse auch in die jüngere deutsche Historie. In öffentlicher Runde gibt Colin A. Munro am Freitagnachmittag Episoden und Zusammenhänge aus seinen Erinnerungen an die Wendezeit in Ostdeutschland zum Besten. Damals, von 1987 bis 1990, war er der wichtigste Gesandte des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirlands in der DDR, mit Aufenthaltsort (Ost-)Berlin. Das bürgt für eine Insidersicht auf die Ereignisse, noch dazu eine sehr britische.

  • Am 8. Mai. 2015 fand in der Bundesagentrur für Arbeit in Magdeburg die Bildungsmesse mit ausgewählte Bildungsträger für die Bereiche

    • Bau
    • Logistik
    • Sicherheit statt.

    Die BVIK gGmbH, Bereich Bildung, war zum ersten Mal mit einem informativen Stand vertreten.

    Wir stellten unter anderem unseren interessanten Lehrgang "Sicherheitskraft gemäß §34a GewO" vor. Dieser Lehrgang hat hohe Vermittlungsquoten und läuft überaus erfolgreich in unseren Niederlassungen.

     

    Interessiert haben sich viele Leistungsberechtigte über  die Unterrrichtsmethodik und die späteren Einsatzmöglichkeiten.

    Von den Vertretern der BA wurde positiv zur Kenntins genommen, dass der Lehrgang auch mit dem Erwerb des Führerscheins und für Migranten angeboten wird.

    Ziel der BVIK gGmbH ist es, dass zeitnah ein Lehrgang in Magdeburg beginnt.

     

     

  • Torsten Waschinski

    Erster Weg im Schlosspark ist fertig
    aktualisiert am 29.11.2012 um 19:05:15

    Köthen (WS). Im Köthener Schlosspark sind seit Beginn der Arbeiten im Rahmen des für den Park entwickelten denkmalpflegerischen Konzeptes nun erste Ergebnisse sichtbar. So ist der Bogenweg am Spielplatz nach historischem Vorbild in Bezug auf Verlauf und Schichtenaufbau wieder vollständig hergerichtet. Der Weg soll demnächst mit Maschendraht eingezäunt werden, damit er sich setzen kann. Spätestens im Frühjahr wird er dann zur Benutzung freigegeben.

    Weitere Teile der alten Wegeführung sollen ebenfalls bis zum Jahr 2014 wieder hergestellt werden. Ausgeführt werden die Arbeiten im Rahmen des BIWAQ-Programms, einer Initiative, die vorsieht, arbeitslose Menschen in unterschiedlichen Arbeitsorten zu beschäftigen, um dort infrastukturelle Maßnahmen sowie Arbeiten zur Verbesserung des Umfeldes durchzuführen. Begonnen hat das BIWAQ-Programm in Köthen im März 2012.

  • Colin Munro, britischer Botschafter im Ruhestand, spricht auf einer Veranstaltung am 12. November im Hörsaal des Technologie- und Gründerzentrums am Hubertus in Köthen zu den Vorgängen der Wendezeit in der DDR.

  • TA 2012 09 27Bundesfreiwilligendienst im Regionalmuseum leisten Margret Illing (64 / Foto), sie ist an der Kasse und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig, sowie Karin Finke (59), die sich um Dokumentation, Archivierung und Werbung kümmert. Foto: Ingolf Gläser

  • Anhalt-Bitterfeld Plötzlicher Geldsegen für Dörfer

    VON SYLKE HERMANN, 19.09.10, 17:40h, aktualisiert 19.09.10, 20:57h
    (FOTO: ANDRÉ KEHRER)
    Reinhard Bauer und Sohn Urs vom Gut Tannepöls in Großzöberitz. An das Gemäuer wird schon bald Hand angelegt. (FOTO: ANDRÉ KEHRER)
    GROSSZÖBERITZ/MZ. Die Lokale Aktionsgruppe Anhalt kann in der aktuellen Leader-Förderperiode mehr Geld verteilen als gedacht. Der bis zum Jahr 2013 zur Verfügung stehende finanzielle Orientierungsrahmen für Projekte im ländlichen Raum wurde nun von ursprünglich 1,5 auf 1,8 Millionen Euro aufgestockt.

    Davon sind bisher rund 1,4 Millionen Euro gebunden, informierte Ralf-Peter Weber. "Aber wir haben noch Geld, und wir werden auch noch welches bekommen", verkündete der Leadermanager auf der Sitzung der Gruppe im Gut Tannepöls im Zörbiger Ortsteil Großzöberitz.

    Sachsen-Anhalt stellt zusätzlich 32 Millionen für alle 23 Leader-Regionen im Land zur Verfügung. Allein mit zehn Millionen soll der ländliche Wegebau gefördert werden können. Damit steigen unter anderem die Chancen der Stadt Südliches Anhalt, in ihrem Ortsteil Edderitz einen befestigten Weg zwischen dem Dorfzentrum und dem Seebad bauen zu lassen. Ein Projekt für rund 27 000 Euro. Der Weg sei in einem äußerst schlechten Zustand, die Verletzungsgefahr durch lose Platten hoch, erläuterte der Planer. Edderitz hofft, den Weg alsbald in Angriff nehmen zu können. Denn das Seebad plant einen Campingplatz mit 50 Dauerplätzen. Und spätestens dann will man auch eine vernünftige Infrastruktur vorweisen können.

  • logo

    Anfang Dezember 2012 war es so weit, die BVIK gGmbH stellte sich der Zertifizierung durch die DQS.

    Die DQS GmbH bietet als unabhängiger und kompetenter Managementpartner von Unternehmen jeder Größe und in allen Branchen objektive Begutachtungen nach rund 100 anerkannten Normen und fach- oder industriespezifischen Regelwerken an. Die DQS, mit Sitz in Frankfurt am Main, fokussiert als Teil der weltweiten DQS-UL-Gruppe als einziger großer Zertifizierer auf die Begutachtung und Zertifizierung von Managementsystemen und Prozessen in Unternehmen und Organisationen.

    Damit erfüllt die BVIK die neuen Bestimmungen des SGB II und III, wonach Anbieter arbeitsmarktpolitischer Dienstleistungen zertifiziert sein müssen.

  • Quelle: http://www.localbook.de/2achsen-Anhalt_Bundesland/Anhalt-Bitterfeld_15082/Koethen-Anhalt_14875_150820180180/BVIK-Jugendcamp-fuer-unbegleitete-minderjaehrige-Auslaender-oeffnet-in-Klepzig_180031221688

     

     

    Köthen (Anhalt)

    In Klepzig ist am 22. August 2016 das BVIK-Jugendcamp für unbegleitete minderjährige Ausländer offiziell eingeweiht worden. Landrat Uwe Schulze vollzog gemeinsam mit im Beisein der jungen Bewohner des Jugendcamps den obligatorischen Banddurchschnitt. Anschließend waren die Gäste der Veranstaltung und interessierte Klepziger eingeladen, die Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen. Stolz zeigten dabei die jungen Männer, die größtenteils aus Afrika und Afghanistan kommen, ihre Zimmer, die mancher von ihnen bereits mit Bilder oder Wandschmuck individuell gestaltet hatte. Das Jugendcamp beherbergt 36 unbegleitete minderjährige Ausländer, wobei sich jeweils sechs Jugendliche eine Wohneinheit mit Küche und Bad und jeweils zwei ein gemeinsames Zimmer teilen. Vor der Begehung der Räumlichkeiten wandte sich Landrat Uwe Schulze mit eindringlichen Worte an die jungen Männer. Er betonte, sie seien hier vor Verfolgung geschützt, man erwarte aber von Ihnen, dass sie sich gut integrieren, deutsch lernen und die hiesigen Sitten und Gebräuche respektierten.

  • In mehreren Projekten wurde aus einem "vernachlässigten" Park wieder "KleinWörlitz". Vor dem Toren Köthens entstand so ein attraktives Ausflugsziel für die ganze Familie.

    Gesendeter Bericht von ZEFF

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    Bonusmaterial von ZEFF mit Originalaufnahmen und zusätzlicher Interviews:

    Die BVIK gGmbH restauriert im Rahmen von Maßnahmen des 2. Arbeitsmarktes den Gröbziger Volkspark. Neben dem Fernsehbericht 2007 stellen wir hier das Bonusmaterial vor.

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  • mz koet 2012 05 1225.05.2012  Von Ute Hartling-Lieblang

    Köthen/MZ.  In der interaktiven Ausstellung, die in Köthen entsteht, geht es auch um ein Reitervolk, das die Völkerwanderung mitbestimmt hat.

    Die Vorbereitungen für die interaktive Ausstellung "Abenteuer Archäologie", die im September in den Ausstellungsräumen der Prähistorischen Sammlung im Schloss Köthen eröffnet werden soll, sind in vollem Gange. Vor allem die Kunstpädagogin Ludmilla Schiemann aus Wulfen hat alle Hände voll zu tun, denn sie gestaltet die Zeichnungen für das große Geschichtsbuch, das zu den insgesamt zehn interaktiven Stationen der Exposition gehören wird.

     

  • Kinder, Jugendlichen und Lehrer der Musikschulen Trebiç (Tschechei) und Náměšť nad Oslavou (Ukraine) sowie der Musikschule "Gottfried Kirchhoff" Bitterfeld-Wolfen.

    Anhalt-Bitterfeld (WS).
    Im Rahmen einer Förderung durch das „Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch– Tandem“ mit Sitz in Regensburg und Pilsen hat die BVIK gGmbH zum vierten Mal die Kinder, Jugendlichen und Lehrer der Musikschule der tschechischen Stadt Trebiç zu Gast. In diesem Jahr beteiligen sich auch die tschechische Musikschule aus Náměšť nad Oslavou und eine Musikschule aus der Ukraine.
  • Colin A. Munro, britischer Botschafter im Ruhestand, ist derzeit auf Einladung der BVIK gGmbH im Land unterwegs. Man feiere damit das eigene zehnjährige Bestehen, so Geschäftsführer Dr. Ulrich Heller, der Munro über gemeinsame gesellschaftliche Aktivitäten kennengelernt hat. Die in Köthen ansässige Gesellschaft BVIK ist, dort quasi als Nachfolgerin der Strukturförderungsgesellschaft SFW, auch im Landkreis Wittenberg tätig. Neben der Lichtenburg Prettin betreibt sie in Wittenberg seit dem vergangenen Jahr etwa den Naturlehrgarten „Vergissmeinnicht“ an der Rooseveltstraße. (irs)

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/23811238 ©2017

    31.03.2016

    Im Sommer zeigt sich der BVIK-betreute Badesee Dixförda gut besucht. Er punktet mit sauberem Wasser, breitem Sandstrand, einem Imbiss und freiem Eintritt. Gäste nehmen dafür sogar weitere Anfahrten in Kauf.

    Foto: Archiv/Mayer

    Dixförda -

    „Ostern war eindeutig zu früh“, sagt Ulrich Heller, Geschäftsführer der BVIK gGmbH (Bilden, Vermitteln, Integrieren, kommunale Dienstleistungen) Köthen. Er bezieht dies auf einen möglichen Öffnungstermin für den Dixfördaer Badesee und peilt im Gespräch mit der Mitteldeutschen Zeitung eher einen Saisonstart Anfang Mai an, bei dann hoffentlich vertretbaren Wasser- und Lufttemperaturen.

    Unverändert, das betont Heller, werden das Badesee-Gelände mit allen seinen Angeboten und Ausleihen (von Volleyball-Netz bis Strandkorb) sowie der darauf befindliche Imbiss durch die BVIK gGmbH betreut. „Wir haben einen Fünf-Jahresvertrag mit der Stadt Jessen und den wollen wir mit vollem Einsatz erfüllen.“ Da gebe es keine Abstriche, „im Gegenteil, wir werden sogar noch ein bisschen zulegen“, sagt der Geschäftsführer und nennt als Beispiel ein Ferienlager für Flüchtlingskinder aus einer von der BVIK geführten Einrichtung in Köthen. Das soll im Sommer in Dixförda stattfinden. Außerdem haben sich auch die Drachenflieger schon wieder für ihr Sommerlager angekündigt.

    Erinnerung an Lichtenburg

    Die BVIK powere und investiere am Badesee Dixförda also weiter, und „im Prettiner Schloss Lichtenburg wären wir auch gern drin geblieben“, erinnert Heller noch einmal daran, dass es nicht der Wunsch seiner gGmbH war, dieses Engagement Ende vorigen Jahres einzustellen, sondern sich die Kommune dort für eine zukünftige Kooperation mit dem Jessener „Wir“-Verein entschieden habe.

    „Wir wollen den April für die Saison-Vorbereitungen nutzen und dann eventuell zum 1. Mai eröffnen“, konkretisiert BVIK-Prokuristin Annette Schermuck (Wittenberg) gegenüber der MZ, die aktuelle zeitliche Schiene zum Badesee-Betrieb in Dixförda. Bis 10. April solle dann auch der Plan für etwaige Vorhaben und größere Veranstaltungen stehen.

    Nutzung bleibt kostenfrei

    Wie aus ihren Worten herauszuhören war, bleibe die Nutzung von Badesee und Parkplatz kostenfrei. Weshalb man für die Finanzierung des Personals auf Fördermaßnahmen zurückgreifen müsse. Zur Betreuung der Anlage sind nach übereinstimmenden Äußerungen von Ulrich Heller und Annette Schermuck zwei Frauen vorgesehen. Eine konkrete Entscheidung dazu stehe jedoch noch aus, solle aber ebenfalls Anfang April fallen. (mz/may)

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/24610598 ©2017

    18.08.2016

    Zirkus am Badesee: In Dixförda gastiert am Donnerstag und Freitag der Familien-Circus Bügler. Auch Tierdressuren sind während des Programms zu sehen, so tritt unter anderem das Lama „Amaro“ auf. Hier wird es präsentiert von Michael Heilig.

    Foto: Frank Grommisch

    Dixförda -

    Der Circus Bügler macht am Badesee Dixförda Station gemacht. Zuvor bot er in Nordsachsen Vorstellungen. Die Entscheidung für Dixförda fiel kurzfristig. Bereits an diesem Donnerstag gibt es am Vormittag die erste Vorstellung. Am Freitag beginnt 9.30 Uhr eine Vorstellungen für Kindertagesstätten, Schulen und andere Interessierte.

    Am Freitagabend ab 19 Uhr spielt „Papa Frank“ im Zelt. Zudem wird es Vorführungen der Zirkusleute geben. In dem Kinderprogramm werden geboten: Artistik, Clownerie, Feuershow, Lassowürfe und verschiedene Spiele. Auch Tierdressuren sind zu sehen, so mit Lama „Amaro“, Pferden und einer Ziege.

    Der Circus Bügler ist ein Familienunternehmen, das bereits in der sechsten Generation besteht. Der vom Sozialdienstleister BVIK bewirtschaftete Imbiss am See freut sich ebenfalls auf Gäste. (mz)

  • Bad Frankenhausen.

    Unbekannte sind in die Firma BVIK in der Schlossstraße in Bad Frankenhausen eingedrungen. Irgendwann zwischen Montag, 16.30 Uhr, und Dienstag, 6.45 Uhr, stiegen sie über ein Toilettenfenster ein, öffneten Büro und Lager und ließen einen PCMonitor, eine Geldkassette mit 60 Euro und Arbeitsgeräte zum Beispiel Kettensägen, Akkuschrauber und Winkelschleifer mitgehen. Auch brachen die Täter in die benachbarte "Tafel" ein und stahlen Tiefkühlpizza, Kaffeetassen und Alkohol. Der Schaden beträgt 2000 Euro.

    Sebastian Grimm / 03.06.11 / TA

  • Zörbig -

    Die Situation eskalierte mitten in der Nacht zum Sonntag. Minderjährige Flüchtlinge sind im Zörbiger Asylheim im „Dorotheenhof“ mit der Polizei aneinandergeraten.

    Drei Polizisten wurden verletzt

    Die Behörde spricht im Nachhinein auf MZ-Anfrage von drei verletzten Polizeibeamten. Einer brach sich einen Mittelhandknochen, zwei weitere trugen Verletzungen im Handbereich davon. Zudem gab es eine Schulterverletzung, berichtet Polizeisprecherin Doreen Wendland.

  • 2009 Heller60 news

    Am Sonntagmorgen, vielleicht um neun,
    steigt Uli in das Auto ein
    und fährt spazieren mit echtem Schwung,
    mit sechzig ist man ja noch jung.

    Es macht uns Spaß, ihm zu gratulieren,
    zum Runden Fest, zum schönen Tag.
    Wir hoffen, dass er wird Freude spüren,
    mit und ohne Glockenschlag.

    Herzliche Geburtstagswünsche
    und alles Gute zum 60. Geburtstag

    Deine Mitarbeiter!

     

    2009 Heller 60 ntv

  • mz koet 2014 04

    Prokuristin der BVIK, Frau Annette Schermuck, als "EhrenOsterhase"

    Aken (Elbe): Kita Bummi | Der Hase an sich ist ein eher scheuer – und leider inzwischen auch rarer Geselle. Zur Osterzeit allerdings, da wird er vermehrt gesichtet; menschliche Helferlein mit Plüsch und großen Ohren tun das, was dem Meister Lampe gemeinhin angedichtet wird; sie verteilen bunte Eier und andere, nicht selten kalorienreichere Gaben.

  • Mitteldeutsche Zeitung Köthen-Anhalt 21.05.2016

    Austausch Musikschüler aus Köthen haben Gäste aus dem tschechischen Trebic. Gemeinsam gestalten sie ein Konzert. In der Freizeit gibt es Grillabende und Ausflüge.

  • mz je 2014 04 22Der neunjährige Willi und sein Opa Günter Lehmann aus Schweinitz probieren den Strandkorb aus. (BILD: FRANK GROMMISCH)

    VON FRANK GROMMISCH
    Der neuer Betreibe hat am Badesee Dixförda den Saisonstart vollzogen. Als Neuheit gibt es fünf Strandkörbe. Das Potential des Erholungsgeländes sei gut, aber noch ausbaufähig, so der Geschäftsführer des Betreibers.

  • mz je 2014 04 19VON FRANK GROMMISCH
    Von Ostern bis Oktober wird das Freizeitareal am Badesee Dixförda bewirtschaftet. Am Ostersonnabend waren im Gras, an Büschen und an anderen Stellen Überraschungen zu entdecken.

  • Die Sanitätsschule R. Schulz aus Köthen in der Eltern-Kinder-Gruppe Goslar  e. V. aus Köthen in der Eltern-Kinder-Gruppe Goslar e. V. in Zusammenarbeit mit der BVIK Goslar.

  • info

    Zörbig -

    Im Zörbiger Dorotheenhof sind die ersten unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden eingezogen. Am Montag wohnten dort fünf jugendliche Afghanen, wie der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft BVIK, Ulrich Heller, der MZ berichtet. „Unsere Jungs finden die Einrichtung richtig gut.“

  • Unsere Jugendlichen aus dem Jugendcamp Magdeburg waren die ersten Gäste im Ferienlagerbetrieb der BVIK gGmbH im Hotel am Wald in Jessen.

  • mz koet 2013 05 21

    Müllberg am Europaradweg R1 bei Großpaschleben. (BILD: REBSCH)

    Etwa zehn Fälle von illegaler Müllentsorgung werden dem Bitterfelder Amt für Naturschutz pro Woche gemeldet. Auch der Europaradweg R1 ist davon betroffen. Fast 100.000 Euro kostete die Beräumung.

  • VON HELMUT DAWAL

     

    Heinrich Klein-Günnewick von der Gewers Baumpflege GmbH ist in 30 Metern Höhe dabei, eine morsche Baumkrone zu beschneiden. (FOTO: MZ)

     

    KÖTHEN/MZ. In vollem Gange sind die Arbeiten im gegenwärtig noch gesperrten Teil der Köthener Fasanerie. Sie dienen dazu, die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. "Das ist der Auftrag, der vom Stadtrat erteilt wurde. Und wir halten an dem Ziel fest, die Fasanerie zu Weihnachten komplett frei zu geben", informierte Umwelt-Amtsleiter Oliver Reinke in einem MZ-Gespräch.

     

  • BVIK gGmbH NL Goslar

    Okerstraße 27

    38640 Goslar

    Bereichsleiter: Dr.Ulrich Heller

    Telefon: (05321) 351199

    Fax:  (05321) 351601

    Handy: 0176 - 177 222 00

    E-Mail:  This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

     

  • Filiale Seesen:

     

    2005-

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/24046384 ©2017

    12.05.2016

    Das ist die ehemalige Schule in Klepzig.

    Foto: Rebsch

    Köthen -

    Im Köthener Ortsteil Klepzig sollen Unbegleitete minderjährige Ausländer (Umas) in der ehemaligen Schule untergebracht werden. Darüber wird bei Facebook diskutiert. Dort heißt es auch, Mietern in der Schule sei deshalb gekündigt worden. Im Gebäude entstanden nach der Schließung mehrere Wohnungen.

    BVIK ist mit Aufgabe betraut

    Die MZ fragte beim Landkreis nach, der für die Betreuung und Unterbringung der Umas zuständig ist. Bei der Pressestelle hieß es, der Landkreis habe die Beschäftigungsgesellschaft BVIK mit dieser Aufgabe in der ehemaligen Notunterkunft an der Rüsternbreite in Köthen betraut. Sie ist nun ein Kinder- und Jugendheim. Das Jugendamt unterscheide nicht ausländische und einheimische Jugendliche, heißt es zur Erklärung. Ende Mai läuft die Betriebserlaubnis für das Heim aus, sagt Pressesprecherin Marina Jank. Wo die Jugendlichen aus der Rüsternbreite dann unterkommen, sagte sie nicht.

    Ehemalige Schule in Klepzig

    Jank bestätigte der MZ aber, dass die BVIK die ehemalige Schule in Klepzig zur Aufnahme von Kindern und Jugendlichen vorbereite. Jank deutete an, dass die Beschäftigungsgesellschaft dem Landkreis das Gebäude wohl anbieten wird. Ob das Heim in Klepzig in Betrieb geht, hänge aber davon ab, ob das Landesjugendamt die Genehmigung erteilt. BVIK-Geschäftsführer Ulrich Heller bestätigte der MZ das Vorhaben in Klepzig. Kündigungen habe es deshalb aber nicht gegeben, betonte er. (mz/kan)

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/23587104 ©2017

    Autor: Katrin Noack               

    17.02.2016

    BVIK-Geschäftsführer Ulrich Heller betreut zur Zeit eine Notunterkunft in Köthen.

    Foto: Heiko Rebsch

    Köthen -

    Mitte November 2015 lebten hier noch 152 Flüchtlinge, nun ist die Köthener Notunterkunft des Landkreises Anhalt-Bitterfeld im ehemaligen Gymnasium an der Rüsternbreite leer. Die letzten zwei Bewohner bereiteten sich gerade darauf vor, in Wohnungen umzuziehen, bestätigte Bernhard Böddeker der MZ die Hinweise von Bürgern.

    Für den zuständigen Dezernenten für Sicherheit, Ordnung und Kommunales bei der Landkreisverwaltung ist das eine positive Entwicklung. „Die Unterkunft war von Anfang an nur als Puffer gedacht“, erklärte er. Erstes Ziel der Verwaltung sei es, die Flüchtlinge dezentral in Wohnungen unterzubringen, dann weiche man auf Gemeinschaftsunterkünfte und als letzte Alternative auf die Notunterkünfte aus. „Wir haben die Zeit genutzt und haben nun genug Wohnungen gefunden“, berichtete Böddeker.

    Kapazitäten erweitert

    Betrieb im September 2015 aufgenommen

    Die Notunterkunft für Flüchtlinge in Köthen hat am 15. September 2015 den Betrieb aufgenommen. Zunächst wurde nur die erste Etage der ehemaligen Schule genutzt. Mitarbeiter der Sanitätsschule Raymond Schulz übernahmen ehrenamtlich Betreuung und Versorgung.

    BVIK als Betreiber

    Dass in den nächsten Tagen wieder Flüchtlinge in den Räumen des ehemaligen Gymnasiums einquartiert werden, damit rechnet Böddeker nicht. Da der Landkreis jedoch auch weiterhin Flüchtlinge vom Land zugewiesen bekommt - derzeit kommen laut der Pressestelle pro Woche etwa 80 Flüchtlinge in Anhalt-Bitterfeld an - wollte der Vize-Landrat nicht ausschließen, dass künftig wieder Flüchtlinge in die Köthener Notunterkunft einziehen werden. Auf Dauer soll dieses Quartier aber geschlossen werden. „Die Notunterkunft ist nur für das Jahr 2016 vorgesehen, aber so lange halten wir sie noch für die Flüchtlinge bereit“, betonte der Dezernent.

    So lange betreibt auch die gemeinnützige Gesellschaft „Bilden, Vermitteln, Integrieren und Kommunale Dienste“, kurz BVIK gGmbH, die Einrichtung im Auftrag des Landkreises. „Der Vertrag bleibt bestehen“, sagte Ulrich Heller. Zur Situation in der nun leer gezogenen Notunterkunft informierte der BVIK-Geschäftsführer: „Wir sind dabei, sie für weitere Flüchtlinge vorzubereiten.“ Das Personal sei zwar in einem kleinerem Umfang im Einsatz. So sei etwa das Küchenpersonal nun im Urlaub und es gebe es anstelle des Drei-Schicht-Systems ein Zwei-Schicht-System.

    Die Mitarbeiter im Haus sind dabei Liegengebliebenes aufzuarbeiten, sie beschriften zum Beispiel die einzelnen Betten der Einrichtung. „Damals hat ja keiner geahnt, wie sich das entwickeln würde“, schilderte der Geschäftsführer dazu. Der Betrieb und die Betreuung der Flüchtlinge rund um die Uhr könne aber jederzeit abgesichert werden, so Heller.

    Die Köthener Notunterkunft für Flüchtlinge an der Rüsternbreite bietet 281 Menschen Platz. Es gibt sie seit September vergangenen Jahres. Die Flüchtlinge sind auf zwei Etagen des früheren Schulgebäudes untergebracht, es gibt eine Betreuung und eine Versorgung mit Essen. (mz)

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/23753294 ©2017

    Autor: Stefanie Greiner                                          

    19.03.2016

    Die UMAs (unbegleitete minderjährigen Ausländer) sind in Köthen schon ein eingespieltes Team. Am Samstag spielten die Jungs erstmals gegen erwachsene Flüchtlinge aus Aken.

    Foto: Heiko Rebsch

    Porst -

    Ein Platz, ein paar Spieler und ein Ball - mehr war nicht nötig, um die Jugendlichen auf andere Gedanken zu bringen. Den Platz stellte der PSV 05 Köthen zur Verfügung. Die Spieler kamen aus Aken und Köthen.

    Den Ball brachte Taoufiq Elmourabiti mit. Und schon konnte es losgehen - das Spiel zwischen minderjährigen Flüchtlingen aus Köthen und erwachsenen Flüchtlingen aus Aken.

    Dienstags und donnerstags trainieren die Jugendlichen aus Somalia, Eritrea, Äthiopien, Afghanistan, Syrien, Pakistan und Iran auf dem Platz des Vereins in Porst. Der stellt auch die Trikots zur Verfügung. Samstags wird gespielt.

    Bislang traten Jugendliche gegen Jugendliche an. Die UMAs nämlich, die unbegleiteten minderjährigen Ausländer, die seit Kurzem in der Notunterkunft in Köthen leben.

    Am Samstag spielten die Jungs erstmals gegen erwachsene Flüchtlinge aus Aken. Schiedsrichter war Taoufiq Elmourabiti. Der Mann aus Marokko arbeitet für die BVIK, die die Flüchtlinge in der Notunterkunft betreut, und ist Mitglied im PSV. (mz/sgr)

     

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    Einladung Köthen Inet

     

    Einladung Köthen back 72dpi

     

    Musikschule Koethen 400

     

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    Einladung Jessen 72dpi

     

    Einladung Köthen back 72dpi

     

    Plakat Musikschulen Inet Jessen

     

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/24290640 ©2017

    Autor:  Stefanie Greiner

    24.06.2016

    Rund 100 Klepziger nahmen an der Informationsveranstaltung auf dem Gelände der BVIK teil. Im linken und mittleren Teil der ehemaligen Schule, in der seit einigen Jahren sozial schwache Menschen leben, sollen minderjährige Flüchtlinge einziehen. Den Klepzigern gefällt das gar nicht. Sie fühlen sich überrumpelt, hätten gern nicht erst aus der Zeitung von dem Vorhaben erfahren. Neben BVIK-Geschäftsführer Ulrich Heller beantworteten auch Vertreter der Stadt und des Landkreises ihre Fragen.

    Foto: Heiko Rebsch

    Köthen -

    Sie wollten ihre Fragen loswerden. Ihre Fragen zur Unterbringung minderjähriger Flüchtlinge in Klepzig. Die Informationsveranstaltung nutzten einige der rund 100 Anwohner am Donnerstagabend aber auch, um ihrem Ärger Luft zu machen.

    Seitdem bekanntgeworden ist, dass die Beschäftigungsgesellschaft BVIK auf ihrem Gelände junge Flüchtlinge unterbringen will, fühlen sich die Klepziger überrumpelt. „Sie hätten doch gleich die Karten auf den Tisch legen können“, sagte Ernst Nawrath.

    An dieser Stelle sollen einige Fragen beantwortet werden.

    Ziehen die minderjährigen Flüchtlinge nach Klepzig?

    Die Antwort von Ulrich Heller war deutlich: „Wir werden dieses Konzept in Klepzig umsetzen.“ Ganz so einfach scheint das aber nicht zu sein. Denn der BVIK-Geschäftsführer braucht dafür eine Genehmigung. Die hängt zum einen vom Landesjugendamt ab. Das muss sein Okay geben. Zum anderen muss Ulrich Heller nachweisen, dass aus Brandschutzsicht alles in Ordnung ist. „Erst wenn die Einrichtung von allen Fachämtern genehmigt ist, gibt es die Umzüge“, betonte Peter Grimm, Jugendamtsleiter des Landkreises Anhalt-Bitterfeld. Ulrich Heller hofft, dass es bis zum 7. Juli so weit ist.

    Wie viele Jugendliche sollen untergebracht werden?

    35 bis 40. Diese Zahl wunderte Antje Beck. Die Klepzigerin zitierte einen Absatz der Richtlinien für Heimkinder des Landes. Darin steht, dass Heime für Kinder und Jugendliche nicht mehr als 30 Plätze haben sollten. „Diese Richtlinie ist nicht in Kraft getreten“, sagte Peter Grimm. Im Gespräch mit Antje Beck merkte er nach der Veranstaltung an, dass sich dennoch oft daran orientiert werde. Die MZ wollte dazu am Freitag mit dem Jugendamtsleiter sprechen, hat ihn allerdings nicht erreicht.

    Warum bleiben die Flüchtlinge nicht in der Schule in der Rüsternbreite?

    Das ehemalige Gymnasium war als Notunterkunft gedacht. „Die Schule wird niemals eine Genehmigung als Kinderheim bekommen“, machte Peter Grimm deutlich. Sie entspreche nicht der Norm, die in Deutschland für Kinderheime gelte, und habe deshalb nur eine Ausnahmegenehmigung. Aber es gibt noch einen Grund. „Ich möchte die Rüsternbreite wieder frei haben, um die Völkerfreundschaft sanieren zu können“, betonte Landrat Uwe Schulze (CDU).

    Warum können die Jugendlichen nicht anderswo untergebracht werden?

    „Es gibt in der Stadt genügend frei stehenden Wohnraum“, sagte Christina Buchheim, Landtagsabgeordnete (Die Linke) und Anwohnerin. Sie merkte an, dass den Jugendlichen mit Klepzig - weit ab vom Zentrum - kein Gefallen getan werde. „Ich habe keinen, der mir Wohnungen anbietet“, erklärte Peter Grimm. „Es gibt niemanden, der die Jugendlichen haben will.“ Mit Wohnungen allein sei es aber nicht getan. Auch Personal sei nötig. Dolmetscher, Pädagogen, Therapeuten. „Ich brauche Träger, die mir diese Voraussetzungen schaffen“, sagte der Jugendamtsleiter.

    In welchem Teil der Schule werden sie leben?

    Der linke und mittlere Teil des Gebäudes ist vorgesehen. Die Flüchtlinge sollen zu sechst in einer Wohnung leben, zwei teilen sich ein Zimmer. Sie haben damit mehr Privatsphäre als in der Rüsternbreite. Die Klepziger würden es befürworten, wenn die Jugendlichen den rechten Teil des Objekts nutzen. Mit Blick auf das Feld. Vom linken Teil aus - und das ärgert die Anwohner - könnten sie nämlich in ihre Gärten gucken.

    Müssen Bewohner wegen der Flüchtlinge ausziehen?

    „Nein“, sagte Ulrich Heller. Die Bewohner waren anderer Meinung. Ihnen sei gekündigt worden, monierten die Betroffenen lautstark. Der BVIK-Geschäftsführer sagte, dass einige die Wohnungen verwüstet hätten und deshalb ausziehen müssten.

    Was bekommt der Objektbetreiber pro Person?

    Zu den Finanzen wurde trotz Nachfrage der Anwohner nichts gesagt.

    Wie soll sichergestellt werden, dass nichts passiert?

    Die Anwohner hatten sich dazu konkrete Aussagen gewünscht. Sie merkten an, dass die Jugendlichen - wie deutsche Jugendliche auch - im Raufbold-Alter seien. Sie befürchten unter anderem, dass auf dem Friedhof nebenan randaliert werden könnte. „Das ist noch nicht vorgekommen und wird auch nicht vorkommen“, sagte Ulrich Heller. Über konkrete Maßnahmen zur Sicherheit wurde nicht gesprochen. Dass nichts passiert, dafür müsse der BVIK-Geschäftsführer sorgen, betonte Uwe Schulze.

    Warum nimmt Köthen mehr junge Flüchtlinge auf als andere Altkreise?

    Diese Frage interessierte Antje Beck. „Der Landkreis denkt nicht in Altkreis-Grenzen“, machte Peter Grimm deutlich. Er bekomme eine bestimmte Anzahl an Flüchtlingen zugewiesen, die auf Städte und Gemeinden verteilt werden müssten. Das sei nicht einfach. So dürften Jugendliche nicht mit Erwachsenen zusammen untergebracht werden. Plätze in Kinderheimen seien nötig, sagte er. Ulrich Heller habe sich angeboten.

    In Köthen leben derzeit sechs minderjährige Flüchtlinge im Kinder- und Jugendheim „Arche“ der Jakobsgemeinde. Die Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg betreut elf Jugendliche in Bobbe und zehn in Köthen. Hinzu kommen die 35 jungen Flüchtlinge der BVIK. Im Landkreis werden Ende des Monats insgesamt 120 minderjährige Flüchtlinge leben. 20 weitere sollen im Herbst folgen. (mz)

  • mz je 2014 07 29Ein Abstecher zum Badesee Dixförda lohnt am Wochenende nicht nur wegen der Möglichkeit, sich in dem Gewässer zu erfrischen. Knapp 50 Drachenfreunde aus ganz Deutschland und die BVIK gGmbH Köthen, die das Areal und die „Strandklause“ seit Saisonstart bewirtschaftet, laden ein zum Drachenfest.

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/23772888 ©2017

    Autor: Stefanie Greiner

    23.03.2016

     

    Aufmerksam und kritisch verfolgen die Jugendlichen das Spiel.

    Foto: Heiko Rebsch

    Porst -

    Ein Platz, ein paar Spieler und ein Ball - mehr war nicht nötig, um die Jugendlichen auf andere Gedanken zu bringen. Den Platz stellte der PSV 05 Köthen zur Verfügung. Die Spieler fanden sich. Den Ball brachte Taoufiq Elmourabiti mit. Und schon konnte es losgehen - das Spiel zwischen minderjährigen Flüchtlingen aus Köthen und erwachsenen Flüchtlingen aus Aken.

    Nur gut Erfahrungen gemacht

     

    Schiedsrichter Taoufiq Elmourabiti

    Foto: Heiko Rebsch

    Dienstags und donnerstags trainieren die Jugendlichen aus Somalia, Eritrea, Äthiopien, Syrien, Afghanistan, Pakistan und Iran auf dem Platz des Vereins in Porst. Samstags wird gespielt. „Da sind einige dabei, die richtig schön Fußball spielen können“, sagt Reiner Paasch. Er ist beim PSV 05 für den Fußball zuständig und hat bislang nur gute Erfahrungen mit ausländischen Spielern gemacht.

     

    Dass nun auch die minderjährigen Flüchtlinge die Gastfreundschaft des Vereins in Anspruch nehmen können, ist nicht zuletzt Taoufiq Elmourabiti zu verdanken. Der Mann aus Marokko arbeitet für die BVIK, die die Jugendlichen in der Notunterkunft in Köthen betreut, und weiß, dass die Jungs das Fußballspielen lieben.

    "Sport für die Armen"

    „Fußball ist immer ein Sport für die Armen“, sagt er. „Man braucht nur einen Ball. Deshalb ist der Sport auch so beliebt.“ Der 44-Jährige hat selbst jahrelang Fußball gespielt, auch in Porst. Mitglied im PSV 05 ist Taoufiq Elmourabiti nach wie vor. Am Samstag stand er als Schiedsrichter auf dem Platz.

    Das Spiel der Jugendlichen gegen die Erwachsenen war eine Premiere. Bislang haben die minderjährigen Flüchtlinge nämlich immer nur gegeneinander gespielt. Nun spielte der FC UMA Köthen erstmals gegen den FC GWW Aken. UMA steht für unbegleitete minderjährige Ausländer, GWW für ganz weit weg. Denn von „ganz weit weg“ kommen die Flüchtlinge zweifellos. Gewonnen haben mit 1:3 am Ende übrigens die Erwachsenen.

     

    Szene während des Spiels in Porst.  Ihre rot-weißen Trikots haben die Jugendlichen vom PSV 05 bekommen, ihre Schuhe von der BVIK.

    Foto: Heiko Rebsch

    „Man kann nicht genug Danke sagen“, macht Ulrich Heller deutlich. Der Geschäftsführer der BVIK ist glücklich, dass seine Schützlinge in Porst nach ihrer Flucht auf andere Gedanken kommen können. Das müssen die Jugendlichen auch. „Einige haben bittere Schicksale hinter sich“, sagt er.

    Flüchtlinge in Köthen

    Von der BVIK betreut

    Seit Kurzem leben die minderjährigen Flüchtlinge in der Notunterkunft in Köthen. Derzeit sind es 38. Diese Woche kommen zwei weitere hinzu. Sie werden von der BVIK (Bilden, Vermitteln, Integrieren, Kommunale Dienstleistungen) betreut.

    Pionierarbeit geleistet

    Im Dezember hat die Beschäftigungsgesellschaft den Deutschen Förderverein für Sanitätswesen abgelöst. Er hatte sich in der ehemaligen Schule in der Rüsternbreite in Köthen um erwachsene Flüchtlinge gekümmert. Und damit Pionierarbeit geleistet. (sgr

    Ulrich Heller und seine Mitarbeiter versuchen, den minderjährigen Flüchtlingen Halt zu geben. Mit Musik, mit Sport, mit Sprachunterricht. „Diese Jungs sind genau wie unsere Jugendlichen“, sagt der Mann, der schon vor mehr als 40 Jahren mit jungen Menschen zusammengearbeitet hat. „Sie lachen und wollen Spaß haben.“ (mz)

  • mz koet 2009 07 09Diese Grabsteine sind Zeugnisse der Wörbziger Geschichte: Matthias Pfeiffer auf dem alten Friedhof. (FOTO: REBSCH)

    VON WLADIMIR KLESCHTSCHOW Es ist nicht leicht, hinter Matthias Pfeifer über den alten Friedhof von Wörbzig zu gehen: Das relativ kleine Gelände ist von Unkraut überwuchert.

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    Ein neues Jahr hat neue Pflichten.
    Ein neuer Morgen ruft zu frischer Tat.
    Stets wünsche ich ein fröhliches Verrichten
    und Mut und Kraft zur Arbeit früh und spat.

    Johann Wolfgang von Goethe
  • Laudatio zur Auszeichnung mit der Silbernen Ehrennadel des Paritätischen von Frau Herta Holz - BVIK gGmbH Köthen - 11.08.2007

     

    holz

    Frau Herta Holz hat etwas Besonderes, und zwar den "gewissen Draht zu den Jugendlichen"

     2. v. links Herta Holz, 4. v. links Dr. Helmut Ohme, Regionalleiter Paritätischer Wohlfahrtsverband Sachsen-Anhalt

    Für jemanden, der sich mit Problemen der Jugend beschäftigt, kann es keine bessere Einschätzung geben. Das wissen die Mitstreiter unseres Paritätischen Mitglieds, der BVIK gGmbH Köthen, und das erschließt sich auch jedem, der im sozialen Bereich tätig ist und über Erfahrungen im Umgang mit jungen Menschen, die sich in besonderen sozialen Lebenssituationen befinden.

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/25279004 ©2017

    Autor: Stefan Schröter

    13.12.16

    Der Zörbiger Dorotheenhof wird eine Unterkunft für unbegleitete minderjährige Ausländer, die allein nach Deutschland gekommen sind.

    Das Hotel an der Leipziger Straße ist Anfang Dezember an die Köthener Beschäftigungsgesellschaft BVIK gGmbH verkauft worden. Dessen Geschäftsführer informierte am Montag im Zörbiger Kulturausschuss über das weitere Vorgehen. Insgesamt 20 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sollen Anfang 2017 in den Dorotheenhof einziehen.

     

  •  

    Einen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge in Schöningen soll eine neue Einrichtung leisten. Am Dienstag eröffnete die gemeinnützige Gesellschaft BVIK (Bilden, Vermitteln, Integrieren, kommunale Dienstleistungen) in der Wohnung gegenüber des sozialen Tante-Emma-Ladens ein kleines Cafe als Begegnungsstätte für Einheimische und Asylbewerber. „Was lange währt, wird endlich gut", meinte BVIK-Bereichsleiterin Edda Breiting. „Unser Cafe ist als Ort der Begegnung für jedermann offen."


    Außer der Möglichkeit, dort bei Kaffee und Kuchen Kontakte zu knüpfen, solle es noch Frühstücksangebote und einmal in der Woche kleine warme Speisen in der Mittagszeit geben, kündigte Edda Breiting an. Das Cafe Kaffeeklatsch werde an den Öffnungs¬zeiten des Tante-Emma-Ladens für hilfsbedürftige Menschen bereits von 9 Uhr an geöffnet sein.

  • VON CLAUS BLUMSTENGEL

    mz koet 2010 04 12Zu einer Koordinierungskonferenz trafen sich kürzlich Vertreter des Landkreises, der Arge Anhalt-Bitterfeld sowie der am Projekt "Jobstart Plus" in der Köthener Martinskirche beteiligten Bildungsträger bzw. Beschäftigungsgesellschaften BVIK gGmbH, Köbeg, DAA GmbH, der Europaschulen Dessau/Aken, der FAW GmbH sowie der Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis.

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/24201640 ©2017

    09.06.2016


    Das ist die ehemalige Schule in Klepzig.

    Foto: Rebsch

    Köthen -

    Das geplante Kinder- und Jugendheim für minderjährige Flüchtlinge in der ehemaligen Schule im Köthener Ortsteil Klepzig beschäftigte am Donnerstagabend den Kreistag von Anhalt-Bitterfeld in Köthen. Bei der Sitzung waren zahlreiche Anwohner zu Gast und trugen dem Gremium ihre Vorbehalte zu den Heim vor. Sie fürchten um die Wohnqualität und die Sicherheit in ihrem Quartier. Wie die MZ im Gespräch mit den Anwohnern erfuhr, hatten sie von dem Bauvorhaben erst durch einen Bericht der MZ erfahren.

  • Das Projekt ist auf die Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit als soziales Problem ausgerichtet. Nach dem Arbeitsmarktreport der Bundesagentur für Arbeit sind im Bereich der Geschäftsstelle Wittenberg über 800 Jugendliche unter 25 Jahren als arbeitslos gemeldet.

  • BVIK Harz KKleine Vorschau auf das Kasperletheater der Mitarbeiter des Projektes "Spaß, Gesang & Mampf" der BVIK gGmbH Goslar

     

  • mz je 2014 05 29

    Mit der Ruhe am Badesee Dixförda wird es am Kindertag vorbei sein. (BILD: FRANK GROMMISCH)

    29.05.2014 09:50 Uhr


    Ein abwechslungsreiches Programm wird Mädchen und Jungen am 1. Juni am Badesee Dixförda geboten. Bei Wettkämpfen und Trampolinsprüngen werden Geschicklichkeit und Kräfte gemessen.

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/24290688 ©2017

    24.06.2016

    Viele Bürger hatten sich vor der Schule in Klepzig eingefunden.

    Foto: Heiko Rebsch

    Köthen -

    Die Veranstaltung in Klepzig hinterlässt einen seltsamen Beigeschmack. Da waren - auf der einen Seite - überrumpelte Bürger. Da waren - auf der anderen Seite - fachkundige Mitarbeiter der Stadt und des Landkreises und nicht zuletzt Ulrich Heller als Projektverantwortlicher.

    Die einen stellten Fragen. Auch welche, die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hatten und die Veranstaltung unnötig zerfaserten. Die anderen versuchten Fragen zu beantworten. Was durch Zwischenrufe der Bürger erschwert wurde.

    Eines aber fehlte der Veranstaltung: klare Aussagen. Nicht bei jeder Antwort. Das muss an dieser Stelle auch gesagt werden. Viel zu oft aber wurde drumherum geredet. Um das Konzept zum Beispiel, das hinter der Unterkunft stehen soll. Das hätte doch - auch mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation - deutlich besser erläutert werden können. Ebenso die Frage zur Sicherheit. Es sei noch nichts passiert, die Bürger könnten sich sicher fühlen. Das reicht nicht.

    Dass in Sachen Kommunikation in den zurückliegenden Wochen viel falsch gemacht wurde, zeigen die fragwürdigen Kommentare von Ulrich Heller bei Facebook, für die er sich nur nach mehrmaliger Aufforderung entschuldigte. Die Informationsveranstaltung hätte genutzt werden können, um bisher gemachte Fehler auszubügeln. Mehr noch. Sie hätte dafür genutzt werden müssen.

    Die Autorin erreichen Sie unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.


  • Auf Einladung des Parteivorstandes der TOP 09 in Tschechien nahm das Mitglied des Landtages, Herbert Hartung, und der Geschäftsführer der BVIK, Dr. Ulrich Heller an der Konferenz zu Fragen der Energiewende teil.

  • 09.05.2014
    MZ jessen 2014 05 09aFrank Spekhorst, stellvertretender Leiter der Trebicer Kunstschule, dirigiert in Prettin das gemeinsam gesungene Abschlusslied. (BILD: THOMAS CHRISTEL)

    VON KLAUS ADAM
    Musikschüler aus Tschechien und Deutschland gestalten ein Konzert. Ginge es nach den ersten Stücken des Prettiner Konzertes dürfte es um die Harmonie in Europa bestens bestellt sein.

  • Am 12.Januar 2013 begeisterten die Künstler Jens&Hendrik (http://www.jensundhendrik.com) mit ihrer ZDF Hitparade den Senatsball der 1. Köthener Karnevalsgesellschaft. Platz Nummer 2 belegte die Persiflage von Peter Maffay: Es war der Ronald.

  • Quelle: http://www.mz-web.de/23473642 ©2017

    Autor:  Detlef Mayer 

    14.01.2016


    Zu den publikumswirksamen Höhepunkten, welche die BVIK gGmbH in Prettins Lichtenburg organisierte, zählten - wie hier im April 2015 - die Auftritte der Musikschule aus dem tschechischen Trebic.

    Foto: Archiv/Adam

     

    Jessen -

    Wie die MZ bereits berichtete, wird der „Wir“-Verein Jessen ab Februar die Arbeit der kommunalen Museen im Prettiner Schloss Lichtenburg mit Ausstellungen zur Stadt-, Schloss- und regionalen Historie absichern. Die Stadt Annaburg, zu der Prettin gehört, hat eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit dem „Wir“ e.V. abgeschlossen. Damit tritt dieser die Nachfolge der BVIK gGmbH Köthen an.

    Bislang nichts ließ die Stadt dazu verlauten, weshalb man den Wechsel von der BVIK gGmbH (BVIK steht für Bilden, Vermitteln, Integrieren und Kommunale Dienstleistungen) zum Verein „Wir - Landfrauen helfen sich selbst“ vollzogen hat. Deshalb fragte die MZ bei Annaburgs stellvertretender Bürgermeisterin Anja Liebig nach. Sie erklärte nur, dass der Anstoß dazu aus Prettin gekommen sei und verwies an Ortsbürgermeisterin Helga Welz (parteilos).

    „Wir sind nicht im Streit mit der BVIK auseinander gegangen“, betont Helga Welz. Doch, so ihre Sicht auf die Dinge, fahre man mit einem Verein für die Museumsbetreuung besser als mit einer gGmbH: Der Verein könne auch Ehrenamtliche einsetzen, die gGmbH habe diese Möglichkeit nicht. Die BVIK hätte für die Museumsarbeit ausschließlich auf Leute über von der Agentur für Arbeit geförderte Maßnahmen zurückgreifen können und da hätte die Stadt erhebliche Eigenmittel zuschießen müssen. Außerdem habe es seitens der BVIK einige abweichende Vorstellungen zur Nutzung der Lichtenburg gegeben, macht Helge Welz deutlich. Diese seien sicher nicht mit dem Denkmalschutz, dem Status des Schlosses als einstigem KZ und dem Bund als Eigentümer der Immobile zu vereinbaren gewesen.

    Dr. Ulrich Heller als BVIK-Geschäftsführer sagt ganz klar: „Die BVIK hat die Lichtenburg gern betreut, der Wechsel lag nicht an uns. Wir wären gern geblieben, doch die Stadt hat sich anders entschieden.“ Er bestätigt allerdings den Umstand, dass seine gGmbH anders als der „Wir“ e.V. nicht mit Ehrenamtlichen arbeiten könne, sondern seine Leute entlohnen müsse. Aus seiner Perspektive sei die Lichtenburg ein sehr prestigeträchtiges Objekt gewesen, schätzt Heller ein. „Wir haben hier ja auch einige sehr publikumswirksame Veranstaltungen organisiert“, spielt er beispielsweise auf die Konzerte der Musikschule aus dem tschechischen Trebic an. Dennoch: „Die Lichtenburg war für die BVIK ein Zuschussgeschäft, aber das hätte wir schon getragen.“ Dem „Wir“-Verein wünscht er übrigens viel Erfolg für seine Arbeit.

    Nicht mehr geben wird es aber künftig im Prettiner Schloss das von der BVIK installierte Igel-Museum. Das wäre ein „Bringer“ gewesen, meint Heller, „aber die Stadt Annaburg hat kein Interesse bekundet“. Daher werde er es wohl nach Wittenberg holen.

    Von Margit Mehr, der „Wir“-Vereins-Chefin, war gestern zu erfahren, dass sich ihre Organisation am Mittwoch, 27. Januar, bei einem kleinen Neujahrsempfang in Prettin als neue Betreuerin der Museen im Schloss offiziell vorstellen werde. Die Zusammenkunft soll an besagtem Tag um 12.30 Uhr im Hofstübchen der Lichtenburg stattfinden, also unmittelbar vor der Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus in der Gedenkstätte KZ Lichtenburg.(mz)

     

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    Hochgeladen am 31.03.2009

    Seit 2006 wird die Martinskirche in Köthen im Rahmen einer Jobstart Maßnahme wiederhergerichtet. In Verbindung mit dem 1. Arbeitsmarkt helfen die Teilnehmer bei der detailgetreuen Restaurierung des bedeutesten Jugenstildenkmals in Sachsen-Anhalt. Es ensteht ein Jugend- und Eventcenter. Der Bericht stammt vom regionalen Fernsehsender RBW

  • Wir freuen uns, dass wir einen neuen Redakteur für unseren Internetauftritt gefunden haben.

    Matthias Faust wird als Redakteur neue Artikel erstellen und auch auf die Wünsche unserer Nutzer eingehen.

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/24094422 ©2017

    Autor: Katrin Noack

    20.05.2016

    Bauarbeiter bereiten die Wohnungen für die Jugendlichen vor.

    Foto: Rebsch

    Köthen -

    Ulrich Heller wehrt sich. „Es wurde in Klepzig niemand wegen der Jugendlichen gekündigt“, sagt der Geschäftsführer der BVIK. Die Beschäftigungsgesellschaft betreibt in Köthen die frühere Notunterkunft Rüsternbreite als Kinder- und Jugendheim. Die Jugendlichen sind minderjährige unbegleitete Ausländer und in der Obhut des Jugendamtes des Landkreises. Doch für das Heim hat die BVIK nur eine Ausnahmegenehmigung des Landesjugendamtes. Diese endet am 30. Mai. Darum müssen die Jugendlichen umziehen. Die Betriebserlaubnis für Klepzig stehe zwar noch aus. Doch das Landesjugendamt sei schon vor Ort gewesen, es müssten nur noch einige Unterlagen nachgereicht werden, heißt es beim Landesjugendamt in Halle, das auf die enge Zusammenarbeit Hellers mit dem Landkreis hinweist.

    In Klepzig bereiten nun Bauarbeiter einen Teil des Gebäudes für die neuen Bewohner vor. In sechs Wohnungen sind Zwischenwände eingebaut, Fußböden verlegt, Wände gestrichen und Bäder eingerichtet worden. Sechs Jugendliche ziehen in eine Wohnung; jeweils zwei teilen sich ein Zimmer. Im Erdgeschoss entstehen ein großer Gemeinschaftsraum und eine Rezeption. Hinter dem Haus sind Grillstelle und Bolzplatz geplant.

    Betreuer rund um die Uhr

    Auch Räume für die Betreuer wird es geben. „Wir haben 30 Mitarbeiter im Schichtsystem für 40 Jugendliche“, informiert Heller. Zwei Erzieher kümmern sich um eine Wohnung, die Jugendlichen werden rund um die Uhr betreut. „Wir haben Sprachmittler, die zum Beispiel auf Farsi oder Somali spezialisiert sind“, schildert der Geschäftsführer. Die BVIK habe außerdem einen psychologischen Dienst. Die jungen Flüchtlinge seien in der Pubertät, auf der Flucht und ohne Eltern, beschreibt der BVIK-Chef die sehr schwierige Situation.

    Die ehemalige Schule, in einer ruhigen Wohngegend am Stadtrand gelegen, ist seit Jahren Wohnhaus. Die Eigentümergemeinschaft von Heller und seiner Frau hatte 2007 die Schule und das nebenstehende Gebäude gekauft. In der Schule entstand Soziales Wohnen: Es zogen Hartz-IV-Empfänger ein und Obdachlose der Stadt. Auch Mitarbeiter Hellers mieteten einige Wohnungen. Im Gebäude nebenan bezog die Köthener BVIK Quartier.

    Keine Kündigung

    Die Wohnungen wurden seinerzeit hergerichtet. Eine Mieterin zeigt der MZ ihre Zweiraumwohnung in dem Gebäudeteil, der nicht umgebaut wird. Sie ist ordentlich, sauber und gemütlich eingerichtet. Kaum anders als die Wohnungen für die Jugendlichen. Sie wohne gerne hier, sagt die Mieterin. Sie werde demnächst ausziehen, aber „ich brauche eine größere Wohnung“, begründet sie. Eine Kündigung habe sie nicht erhalten.

    Saure Anwohner

    Kritik am Vorhaben von Heller äußerten auf der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses des Stadtrates Bürger, die in der Nähe des Objektes wohnen. Man mache sich Sorgen über das Konfliktpotential, das sich mit der Unterbringung auftue, hieß es. „Wir haben unserer Häuser dort gebaut, weil es eine ruhige Gegend ist. Wir haben inzwischen vieles in Kauf genommen, aber das geht nicht.“ Der Ausschuss nahm die Kritik zur Kenntnis, wies aber darauf hin, dass weder Stadt noch Stadtrat zuständig seien.

    Es habe Kündigungen gegeben, erklärt Heller. Mit den Jugendlichen habe das aber nichts zu tun. Mit seinen Mitarbeitern habe er gesprochen, sie seien freiwillig ausgezogen. Mietern einer Wohnung, früheren Obdachlosen, habe er gekündigt. „Sie haben mein Eigentum zerstört“, begründet er und zeigt Fotos der verdreckten Wohnung. Sie habe gründlich gereinigt, der Boden ausgetauscht werden müssen. Eine weitere Kündigung sei ein Missverständnis gewesen und das inzwischen ausgeräumt. (mz)

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/24207092 ©2017

    Autor:  Katrin Noack             

    11.06.2016

    Die alte Schule Klepzig liegt neben dem Friedhof.

    Foto: Rebsch

    Köthen -

    Es schien, als sei am Donnerstag ganz Klepzig im Kreistagssitzungssaal in Köthen vertreten. Etwa 50 Anwohner waren gekommen und gut vorbereitet.

    In der Einwohnerfragestunde, die in der Tagesordnung vorgesehen ist, dürfen die Bürger nur Fragen an das Gremium richten. Jeder nur eine. Also richteten die Klepziger einer nach dem anderen eine Frage an den Kreistag von Anhalt-Bitterfeld. Es ging nur um ein Thema: das geplante Kinder- und Jugendheim für die unbegleiteten minderjährigen Ausländer (Umas) in der früheren Schule in Klepzig.

    Unterbringung für Umas

    Das Gebäude in der Kirchstraße liegt am Stadtrand von Köthen neben einem Friedhof in einer Siedlung mit Einfamilienhäusern. Die Eigentümer des früheren Schulhauses sind Ulrich Heller und seine Frau.

    Heller ist Geschäftsführer der Beschäftigungsgesellschaft BVIK, die sich im Auftrag des Landkreises um die Unterbringung der Umas kümmert. Derzeit noch im ehemaligen Gymnasium Rüsternbreite.

    Da die Unterbringung dort befristet ist - das Gebäude wird als Ausweichquartier bei der Sanierung der Sekundarschule Völkerfreundschaft benötigt - sollen die minderjährigen Flüchtlinge nach Klepzig ziehen.

    Anwohner besorgt und verängstigt

    Die Anwohner haben davon erst Ende Mai aus der MZ erfahren. Sie sind verärgert und verunsichert. Dies machten sie im Kreistag deutlich. „Wir, die Klepziger, haben Sorgen und Ängste“, sagte Dirk Lasser, Vertreter der Anwohner. Er fragte Landrat Uwe Schulze (CDU): „Können Sie versichern, dass sich unsere Wohnqualität nicht verschlechtert?“ Andere Anwohner sorgten sich um die Einhaltung der Totenruhe auf dem Friedhof, wenn die Umas in die Schule einziehen.

    Sie fürchten es könne „Remmidemmi“ geben

    Anwohner sorgen sich um diese Anlage. Das haben sie im Kreistag mitgeteilt.

    Foto: Noack

    Eine Anwohnerin fürchtet, sie könne beim Friedhofsbesuch nicht mehr in Ruhe trauern. Die Klepziger sorgen sich um die Sicherheit in ihrem Quartier: Sie fürchten es könne „Remmidemmi“ und Schäden durch die Jugendlichen geben, etwa wenn Bälle vom Bolzplatz der Schule auf die Gräber fliegen.

    „Ich kann ihnen nicht versichern, dass sich Ihre Wohnqualität nicht verschlechtern wird“, antwortete Schulze Lasser. Bei anderen Fragen etwa zum Baurecht verwies der Landrat an die Stadt Köthen, auf deren Gebiet gebaut werde.

    Der Landkreis bestimme nur über die Unterbringung der Jugendlichen. Die Fragen dazu beantwortete Jugendamtsleiter Peter Grimm.

    Er erklärte zum Beispiel, die Betreuung sehe für einen Jugendlichen in etwa einen Betreuer vor, der bestimmte Voraussetzungen erfüllen müsse.

    Hintergrund: Beanstandungen bei Bau und Personal

    In der ehemaligen Schule in Klepzig leben noch keine minderjährigen Flüchtlinge. Weil sich die Bauarbeiten verzögerten, plane er den Einzug für Mitte Juni, teilte Bauherr Ulrich Heller der MZ auf Nachfrage mit. Bei der Stadtverwaltung heißt es, der Eigentümer habe für die Umnutzung des Gebäudes noch nicht alle nötigen Unterlagen eingereicht. Die Schule war zuletzt Wohnhaus. Das Landesjugendamt habe die Betriebsgenehmigung für das Heim nicht erteilt, hieß es auf Nachfrage. Es fehle das nötige Personal und eine Bescheinigung des Bauordnungsamtes des Stadt. Derweil hat das Landesamt die Ausnahmegenehmigung für den Betrieb der Unterkunft in der Rüsternbreite bis 30. Juni verlängert.

    Klepziger Bürger hatten die Umbauarbeiten an der Schule bereits am Dienstag im Hauptausschuss des Köthener Stadtrates bei der Einwohnerfragestunde thematisiert. Die Stadt, so Baudezernentin Ina Rauer, habe sich die Arbeiten am Objekt angesehen und unter anderem bauliche Eingriffe in die Statik des Hauses untersagt. „Ohne Auflagen“, so Rauer, „wird das Objekt nicht in Betrieb genommen.“ (kan/mb)

    „Der Träger konnte bisher das notwendige Personal nicht nachweisen“

    Daran scheitert bisher der Betrieb der Unterkunft. Die Genehmigung stellt das Landesjugendamt aus, das zum Landesverwaltungsamt in Halle gehört. „Der Träger konnte bisher das notwendige Personal nicht nachweisen“, informierte Pressesprecherin Denise Vopel auf Nachfrage.

    Die Kosten der Unterbringung übernehme zunächst der Landkreis, stelle dies dann dem Land in Rechnung. Wie hoch diese Kosten für einen Jugendlichen sind, verhandelten Landkreis und Träger der Einrichtung - bei allen Jugendlichen.

    Fehlende Transparenz des Vorhabens

    Der Landrat machte den Klepziger im Kreistag aber ein Angebot: Er wolle Kontakt zur Stadt Köthen und zu Bauherr Ulrich Heller aufnehmen, um gemeinsam ein Gespräch mit den Anwohnern führen.

    Der Bauherr könne sein Projekt vorstellen und die Klepziger könnten ihre Sorgen dazu schildern. Der Vorschlag wurde von mehreren Kreistagsmitgliedern unterstützt. Uwe Schönemann (FDP) der auch im Stadtrat Köthen sitzt, bemängelte die fehlende Transparenz bei dem Vorhaben seitens des Betreibers und der Stadtverwaltung.

    Gibt es eine Alternative?

    „Damit können wir zu einer gewissen Entspannung beitragen“, befürwortete er darum den Vorschlag. Monika Reinbothe (CDU) bot sich an, die Organisation für das Gespräch zu übernehmen.

    Die Klepziger sind skeptisch, ob ein Gespräch Erfolg bringen wird. „Für mich gibt es nur die Alternative, dass die Jugendlichen nicht dorthin kommen“, betonte Dirk Lasser. Er glaube nicht, dass man mit dem Bauherren reden könne. (mz)

  • Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Personen, die stehen und Anzug

    MSc Social Work Kinder- und Jugendhilfe, so ist die offizielle Bezeichnung für unseren Prokuristen Taoufiq Elmourabiti.

    Er hat sein Studium an der Paritätischen Akademie in Berlin als erster von unseren Studenten mit der Note 1,3 abgeschlossen.

    Dazu war das gesamt Leitungsteam nach Berlin gefahren, um ihn zu gratulieren.

  • (C)2015 Mitteldeutsche Zeitung

     

    Köthen -

    Vom 25 bis 30. April 2015 werden Sie an einigen Standorten der BVIK gGmbH gemeinsam mit den örtlichen Musikschulen öffentliche Auftritte gestalten. Auch diesmal werden die Auftritte ganz im Zeichen von Europa und dem gegenseitige Annähern und der Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Tschechien stehen.

     

  • Vergrößern!

    Artikel MZ Stachelschweine kl

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/24643896 ©2017

    25.08.2016

     

    Das ist die ehemalige Schule in Klepzig.

    Foto: Rebsch

    Seine Worte waren deutlich. Sie würden vor Verfolgung beschützt werden, sagte Landrat Uwe Schulze. Er erwarte aber, dass sie Deutsch lernen und die Bräuche ihrer Mitmenschen akzeptieren würden. Das schien die jungen Flüchtlinge beeindruckt zu haben. Am Ende wollte jeder dem Landrat sein Zimmer zeigen. Was den Zeitplan ganz schön durcheinander gebracht hat.

    Am Montag ist das „BVIK-Jugendcamp“ in Klepzig offiziell eröffnet worden. Anfang des Monats waren 35 minderjährige unbegleitete Ausländer in das Objekt eingezogen. Die Jugendlichen leben in Wohngruppen. Sechs in einer Wohnung, jeweils zwei in einem Zimmer. Jede Wohnung hat ein Bad und eine Küche.

     

    Bei der Eröffnung konnten sich die Gäste die Zimmer angucken. Die haben sich seit dem Einzug sichtlich verändert. Auf den Fensterbänken stehen Pflanzen, an den Wänden hängen Fotos, auf den Betten sitzen Plüschtiere. Die jungen Flüchtlinge haben sich eingerichtet - so gut es eben geht.

    Den Termin am zeitigen Nachmittag, den fanden einige Gäste nicht so glücklich. „Heute war Protokolltermin“, sagte BVIK-Geschäftsführer Ulrich Heller. Im September werde es einen weiteren Termin geben. Mit einem Fest, zu dem die Klepziger erneut eingeladen seien. (mz/sgr)

     

  • BVIK Harz KDie Grundstein für den Erfolg der Naturführermaßnahmen wurde in Seesen gelegt.

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    BVIK Harz K

    Die Natur braucht uns nicht , aber wir brauchen die Natur !!! Guckt es euch mal an....Es lohnt sich

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/23811204 ©2017

    Autor: Irina Steinmann    

    31.03.2016

    Harken und Pflanzen. Der Naturgarten putzt sich heraus.

    Foto: Thomas Klitzsch

    Wittenberg -

    Immer wieder stehen die Mitarbeiter im Regen. Dann aber bescheint kurz Sonne das sattgrüne Gras. Das Aprilwetter, das der späte März der Stadt beschert hat, begleitet die Arbeiten im Naturgarten, es hält sie aber nicht auf. Am Samstag, morgen schon, soll schließlich Saisonstart sein bei „Vergissmeinnicht“ am Trajuhnschen Bach. Das „Frühlingsfest“ (siehe „Start in die Saison“) markiert das endgültige Ende der Winterpause auf dem Freigelände. Neue Pfosten werden gesetzt an der Fläche für die Spaßwettkämpfe, kunterbunt bemalt liegt das Holz am Mittwoch noch zum Trocknen in der Werkstatt.

    Fördertöpfe hängen höher

    Vor drei Jahren, nach dem Aus für die Strukturfördergesellschaft SFW, hatte die Beschäftigungsgesellschaft BVIK, eine gemeinnützige GmbH mit Hauptsitz in Köthen, den Naturgarten übernommen, um ihn im Auftrag der Stadt Wittenberg weiterzuführen. Der duale Ansatz - einerseits Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt (noch) keine Chance haben, Beschäftigung zu bieten, und andererseits Kinder mit Natur und Umwelt vertraut zu machen - ist offenbar auch für die BVIK aufgegangen, wiewohl die Fördertöpfe seit einigen Jahren deutlich höher hängen, was den Verantwortlichen Kreativität beim Erschließen von Geldquellen abverlangt, wie Bereichsleiterin Annette Schermuck einräumt.

    Stein auf Stein. Mario Bretschneider baut den Backofen neu auf. Der war im Juni zerstört worden.

    Foto: thomas klitzsch

    Unvorhergesehene Ereignisse wie die Verwüstung des großen freistehenden Backofens auf dem Gelände verschärfen die Lage zusätzlich. Der Ofen war im Juni 2015 durch Brandstiftung fast komplett zerstört worden. Dank EU-Mitteln und materieller Unterstützung seitens der Stadt sowie des Engagements der eigenen Mitarbeiter wie auch der ehrenamtlichen Mithilfe von Jugendlichen hoffe man nun, den Backofen bis Ende Mai neu aufgebaut zu haben, so Schermuck. Der Ofen von 1993 ist nicht irgendwas, Schermuck nennt ihn das „Herzstück“ der Anlage, die auch Lernort der Ökoschule des Landkreises ist. Noch fehlt ihm die Lehmkuppel, während sein Gemäuer gebrandmarkt bleiben wird: Die neu aufgebauten Steine sind deutlich dunkler als die roten, die beim Brand übriggeblieben waren. Trotzig aber hat man ein „Anno 2015“ in den feuchten Mörtel auf der Rückseite gedrückt - bald wird hier wieder gebacken.

    Start in die Saison

    Frühlingsfest am 2. April

    Mit einem Frühlingsfestfür die ganze Familie startet der Naturgarten „Vergissmeinnicht“ an diesem Samstag, 2. April, in die Saison. Ab 14 Uhr bis zum Abend gibt es Aktionen für alle Altersgruppen. Kinder können auf Ponys reiten, auf der Hüpfburg herumspringen und Karussell fahren. Außerdem warten verschiedene Freiluftspiele auf den Nachwuchs, es wird gebastelt und die „Goldwäsche“ öffnet wieder. Es gibt Kaffee, Kuchen, Gegrilltes und auch Knüppelkuchen.

    Ein Unkostenbeitrag von 2,50 Euro pro Person wird erhoben.

    Beliebter Ort für Feiern

    Der Naturgarten ist mit seinen beiden „Partyräumen“ auch ein beliebter Veranstaltungsort etwa für Kindergeburtstage, vor allem für Familien, die es finanziell nicht so dicke haben. Miete fällt nicht an, es ist lediglich ein Obolus fällig, etwa für die gewünschte Tischdeko, nach deren Thema dann auch die „Schatzsuche“ auf dem Gelände gestaltet wird. Mehrere tausend Menschen, vor allem natürlich Kinder, besuchen pro Jahr den Naturgarten (Rooseveltstraße 7 a am Trajuhnschen Bach direkt neben dem Sternenstädtchen).

    Ob es, wie es sich der Betreiber BVIK wünscht, eine Überdachung auch auf der großen Fläche vor dem Ofen geben wird, ist laut Schermuck noch nicht entschieden, es seien dafür Genehmigungen notwendig. Für die Vermittlung der Grundlagen des Brotbackens wie auch für die Teigherstellung gibt es ohnehin einen Extra-Raum - der „Backraum“ liegt nach einem Umzug nun praktischerweise direkt gegenüber.

    Freilich lebt auch und gerade im Naturgarten „Vergissmeinnicht“ der Mensch nicht vom Brot allein. Es sprießen bereits die Tomatenpflänzchen und warten darauf, in den Boden zu kommen. Gemüse spende man im Sommer der Tafel und verkaufe es teils auch an Passanten und Besucher. Überhaupt soll das „Thema Garten wieder aufgefrischt werden“, wie Schermuck und die Leiterin des Naturgartens, Forstingenieurin und Erzieherin Christel Beutelrock, kurz vor Saisonstart angekündigt haben. Konkret geht es um einen Kräutergarten, dessen Erzeugnisse in einem Mitmachprojekt dann zu Kräuterbutter oder -quark verarbeitet und gemeinsam verzehrt würden.

    Drei Jahre Arbeit

    Mit dem Kräutergarten hält übrigens Luther (der im Naturgarten quasi ein eigenes Zimmer hat mit diversen Ansichten der einschlägigen Kirchen) dann auch Einzug im Freigelände: Angepflanzt werden sollen „alte“ Kräuter, solche aus der Lutherzeit. Da ist dieser Wunsch eigentlich nur logisch: „Wir suchen noch einen Luther“ für draußen, sagt Beutelrock, die Farbe der Figur wäre egal.

    Über das Förderprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“, kurz Sota, für Langzeitarbeitslose unter 35 Jahren mit Handicap werden sich künftig zwei neue Mitarbeiter auch mit den Kräutern beschäftigen. Für den jungen Mann und die junge Frau aus der Nachbarschaft bedeutet dies eine feste Arbeitsstelle für immerhin drei Jahre. Bisher arbeiteten - neben vier Festangestellten, die zuvor zumeist langzeitarbeitslos waren - vor allem Bundesfreiwillige für den Naturgarten „Vergissmeinnicht“, derzeit sind es laut BVIK zehn. (mz)

  • mz wb 2012 13

    Zwischen Weihnachtsfeier und Weihnachtsfest ist es ruhig im Naturgarten.  (BILD: THOMAS KLITZSCH)

    VON IRINA STEINMANN

    Der Wittenberger Stadtrat billigt den Weiterbetrieb des Naturgartens an der Rooseveltstraße durch eine Gesellschaft aus Köthen. Er dient als Ausflugsziel für Stadtkinder.

  • Heute wurde endlich die Entscheidung getroffen, unsere Webseite wieder auf neusten Stand zu bringen. Entschuldigung, Entschuldigung... aber wir hatten so viel zu tun. Mit Herrn Alexander Bieler übernimmt auch eine jüngere Generation die Verantwortung für die Webseite.

  • Wir beginnen zunächst mit einer großen Entschuldigung. Lange haben wir unseren Internetauftritt vernachlässigt und wenig aktualisiert. Viel ist passiert und viel mussten wir angestrengt arbeiten, so dass für unser Internet wenig Zeit blieb. Das soll jetzt geändert werden! Und das wird nicht an einem Tag zu machen sein. Also Geduld und Nachsicht, aber es wird sich lohnen.

    Zunächst wollen wir auf unsere Facebook Button hinweisen, die sich am linken Rand befinden. Sie sind verschalten mit den 3 Eventzentren, die wir als neue Tätigkeitsorte der BVIK hinzubekommen haben:

    Naturgarten Wittenberg 

    Der Naturgarten Wittenberg gehört der Lutherstadt Wittenberg und wir von der BVIK Niederlassung Wittenberg seit dem 1.1.2014 betrieben. Die Leitung hat Frau Christel Beutelrock. Sie hat die Handynummer 0176 177 222 23 und die Email: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. 

    Tätigkeitsschwerpunkte:

    • Brotbacken innerhalb der Ökoschule Wittenberg
    • Kinderfeste, Kindergeburtstage
    • Naturgartenexpeditionen 

    Badesee Dixförda

    Im Auftrag der Stadt Jessen führen wir seit dem 1.April 2014 die Arbeit der Öko Tour am Kiessee Dixförda fort. Dort entstehen 2 Arbeitsplätze mit den langjährig erfahrenen Mitarbeiterinnen Frau Annett Bosse This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.  Handy: 0176 177 222 32 und Frau Elke Naujokat This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. Sie besitzen viel Erfahrung im Betrieb des Kiessees. Mit der Logistik und der Potenzen der BVIK haben wir die Saison 2014 vorbereitet und eröffnen diese am 19.4.2014. Die Saison geht von O bis O, will heißen von Ostern bis Oktober. Natürlich wird man zu Ostern nicht baden, aber der See hat einen großen Kinderspielplatz und ein herrliches Umfeld, so dass sich ein Besuch immer lohnt. Der Eintritt ist frei und ein Kiosk ist vorhanden.

     

    Schloss Lichtenburg

    Seit dem 1.4.2014 übernahm die BVIK gGmbH im Auftrag der Stadt Annaburg die Aufrechterhaltung des Museumsbetriebes im Schloss Lichtenburg. Unter Berücksichtigung der Wahrung des mahnenden Gedenkens der Lichtenburg soll es durch zusätzliche Angebote gelingen, den Bekanntheitsgrad von Schloss Lichtenburg und der Gedenkstätte und damit der Region Annaburg-Prettin zu erhöhen. Geführt wird die Maßnahme unter direkter Leitung des Geschäftsführers der BVIK gGmbH, Dr. Ulrich Heller. 0176 177 222 00 This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. Die Vorort Ansprechpartnerin ist Frau Ramona Krüger. This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.0 176 177 222 46

     

    Alle neuen Meldungen erscheinen auf Facebook. Auf unserer Internetseite sind Zusammenfassungen und Systematisierungen ebenso zu finden wie Veranstaltungsmeldungen. Die Bildergalerien enthalten die Fotos der jeweiligen Veranstaltungen.

     

     

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/24316584 ©2017

    Autor: Helmut Dawal                                               

    29.06.16

    Pfarrer Wolfram Hädicke moderierte und fühlte den AfD-Mitgliedern Daniel Roi, Hannes Loth und Ulrich Oehme (v.l.) auf den Zahn.

    Foto:

    Ute Nicklisch

    Köthen -

    „Sie können ehrenamtlich bei uns mitmachen. Schlagen Sie ein.“ Tom Aslan von der Initiative „Willkommen in Köthen“ reichte Hannes Loth die Hand. Und der AfD-Landtagsabgeordnete schlug ein, was das Publikum mit Applaus honorierte.

    Loth will sich mit dafür einsetzen, dass die 40 unbegleiteten minderjährigen Ausländer (Umas) in Klepzig gut integriert werden. Nicht alle Einwohner des Köthener Stadtteils sind damit einverstanden, dass die jungen Flüchtlinge in einem Gebäude der Beschäftigungsgesellschaft BVIK untergebracht werden. Bürger wandten sich in dieser Angelegenheit auch an den AfD-Mann. Loth sieht noch viele Fragen ungeklärt.

    Für ihn reicht es nicht aus, die Umas nur unterzubringen und ihnen nichts weiter zu bieten als einen „Blick auf die Pferdekoppel“. Er hält Bildungs- und Freizeitangebote für die Umas ebenso nötig wie weitere Gespräche mit den Klepzigern, um bei ihnen mehr Akzeptanz für die Flüchtlinge zu erreichen. Und ist damit auf einer Wellenlänge mit „Willkommen in Köthen“.

    Der Handschlag zwischen einem Vertreter der Köthener Flüchtlingsinitiative und einem Mitglied der AfD, deren Positionen zur Flüchtlingspolitik umstritten sind, war ein überraschender Punkt des Rundtischgespräches, das am Dienstagabend im voll besetzten Bonhoeffersaal des Wolfgangstifts stattfand. Dazu eingeladen hatte die Köthener Jakobsgemeinde mit dem Anliegen, mehr über die AfD und ihre Ziele zu erfahren.

    Gespräch als Schutz vor Parolen

    „Gespräch ist in einer Gesellschaft immer wichtig.“ Das schickte Pfarrer Wolfram Hädicke voraus. Wichtig sei dabei auch, dass man sich in die Augen sehen könne, sein Gegenüber als Person wahrnehme. „Das schützt uns ein wenig davor, abzugleiten in Parolen oder Verletzungen oder gar in die ungefilterte Hemmungslosigkeit der sogenannten sozialen Netzwerke“, bemerkte Hädicke.

    Auf Augenhöhe verlief dann auch die Diskussionsrunde, wenngleich die Meinungen teils weit auseinander gingen. Teilnehmer waren die AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Roi und Hannes Loth sowie Ulrich Oehme, Mitglied des AfD-Landesvorstandes Sachsen, Iris Brunar (Bürgerinitiative „Pro Elbe“), Tom Aslan (Initiative „Willkommen in Köthen“), der Köthener Stadtrat Georg Heeg (CDU) sowie Tizian Steffen vom Anhaltischen Theater Dessau.

    Iris Brunar (r.) kritisierte AfD-Positionen zum Klimawandel.

    Foto:

    Ute Nicklisch

    Iris Brunar zeigte sich beim Thema Klimawandel und Energiepolitik verwundert darüber, dass in der AfD die Auffassung herrscht, der Klimawandel sei nicht durch Menschen gemacht. So werde beispielsweise gesagt, dass Kohlendioxid kein Schadstoff sei. Das sei zwar richtig, doch zu viel CO2sei tödlich. Sie erwarte von einer Partei, dass sie bei einem solchen Thema besser recherchiere und fundiertere Aussagen treffe.

    Hannes Loth entgegnete, dass es zum Klimawandel verschiedene Gutachten gebe. Was im Parteiprogramm stehe, könne noch weiter verbessert werden. Er persönlich sei für mehr C02. Es fördere den Pflanzenwuchs, was dazu führe, dass mehr Sauerstoff an die Umwelt abgegeben werde.

  • Neuer Beschäftigungsträger etabliert sich im Landkreis!

    Neue Arbeitsgelegenheiten im Umwelt- und Naturschutzbereich organisiert

    16. März 2006

    Mit 30 so genannten Ein-Euro Jobs startet die BVIK gemeinnützige GmbH ihre Arbeit am Standort Sömmerda. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Sömmerda erhielten die Langzeitarbeitslosen sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten vor allem im Bereich des Umweltschutzes und unterstützenden Arbeiten im touristischen Bereich. In diesen Bereichen sieht Dr. Ulrich Heller, Geschäftsführer der BVIK gGmbH, die Kernkompetenzen seines Teams. Der ganze Oberharz und die Kyffhäuserregion profitieren von der sinnvollen Nutzung brachliegender Ressourcen. „Mit der Arbeitslosigkeit werden Ängste aufgebaut und das Selbstwertgefühl angeknackst", so der Niederlassungsleiter Bernd Schobeß. „Wir erleben, dass die von der Sömmerdaer ARGE zugewiesenen Arbeitskräfte gern und auch motiviert arbeiten"

  • So schmeckt tägliche Arbeit...

    Betriebspraktikum von jugendlichen Langzeitarbeitslosen bei der Firma "EUROKERN" innerhalb eines ABM Projektes der Agentur für Arbeit Goslar

     

    "Kommunales und soziales Engagement besonders förderungsbedürftiger Arbeitnehmer der Agentur für Arbeit Goslar" So lautet der Titel einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in den Geschäftsstellen Seesen und Clausthal- Zellerfeld der Agentur für Arbeit Goslar.  An verschiedenen Projektorten, der Samtgemeinde Oberharz, der Gemeinde Liebenburg und der Stadt Bad Gandersheim sowie sozialen Einrichtungen in Seesen und Bad Gandersheim sind junge langzeitarbeitslose und schwer behinderte Arbeitnehmer eingesetzt.

    Wie der Geschäftsführer der gemeinnützigen BVIK GmbH, Dr. Ulrich Heller, uns informierte, gehört zu diesem Einsatz auch ein Betriebspraktikum in einem Betrieb des 1. Arbeitsmarktes. Ziel eines solchen Praktikums ist es, dass die Teilnehmer unter ganz regulären Bedingungen die Anforderungen von Hilfs- und Anlernarbeiten erleben und „verkraften".  Als ein Praktikumsbetrieb beteiligt sich die EUROKERN GmbH aus Baddeckenstedt. Dieser Betrieb, mit führend in Deutschland bei der Herstellung von Gusskernen, bietet auch Anlern- und Hilfstätigkeiten, bei denen die Teilnehmer der Maßnahme "schmecken können, wie tägliche Schichtarbeit ist" So die Worte des Geschäftsführers Frank Nürnberger.

    Bei einem Besuch des Direktors der Agentur für Arbeit Goslar, Herrn Günther Kaul, am 22. Juli in diesem Betrieb erfuhr dieser von den Problemen und Wirkungen. Wie der Vertreter des Geschäftsführers von EUROKERN, Herr Riedel, informierte, machen die Teilnehmer  überwiegend einen guten Job. Dennoch gab und gibt es Probleme, die meistens mental bedingt sind. So meinte ein Teilnehmer nach einem Tag Arbeit, jetzt sei er ausgepowert und er benötige dringend zwei Tage Urlaub. Man sieht ganz deutlich, dass lange Untätigkeit das individuelle Arbeitsvermögen zerstört. Hier erwarten die Verantwortlichen ein Umdenken  durch Hartz IV. Fordern und fördern lautet die Zauberformel. Wie das konkret aussehen könnte, zeigt das gegenwärtige ABM Projekt, in dessen Verlauf dieses Betriebspraktikum steht. Jobs, die da sind, sollen angenommen werden. Keiner soll sich auf Kosten der Gemeinschaft eine Nische der Untätigkeit suchen können. Nach einem Monat Praktikum erhalten die Teilnehmer einen Praktikumsnachweis und eine Beurteilung, die ihnen schwarz auf weiß bestätigt, dass sie eine gute Arbeit geliefert haben. Damit ist das Tor zum ersten Arbeitsmarkt etwas weiter geöffnet.

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    322 Worte

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  • Eine ABM macht nicht nur  Sinn, sondern vieles möglich...

    Kommunales Engagement in der Samtgemeinde Oberharz durch besonders geförderte Arbeitnehmer

     

    Es ist schon ein Teufelskreislauf: Für die touristische Infrastruktur nicht genügend Geld in der Kasse der Samtgemeinde bedeutet Attraktivitätsverlust. Attraktivitätsverlust führt zu weniger Geld im Gemeindesäckel. Schon lange gab es da Überlegungen, wie Ressourcen des zweiten Arbeitsmarktes, sprich ABM, nutzbar gemacht werden können.

    Seit dem 15. Juli sind  Teilnehmer einer speziellen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der BVIK gGmbH dabei, Sanierungsarbeiten an der touristischen Infrastruktur durchzuführen. Dr. Heller, Geschäftsführer dieser gemeinnützigen GmbH, erklärte das Prinzip: Die Agentur für Arbeit Goslar und deren Dienststelle in Clausthal-Zellerfeld hat besonders förderungsbedürftige jugendliche und schwer behinderte Arbeitnehmer für eine ABM "Kommunales und soziales Engagement" zur Verfügung gestellt. Diese arbeiten  jetzt an gemeinnützigen kommunalen Projekten in der Samtgemeinde.

    Wie der Samtgemeindebürgermeister Walter Lampe auf einem Pressetermin erläuterte, sei es durch das Engagement der Stadt, der BVIK gGmbH und der Agentur für Arbeit Goslar endlich gelungen, durch diese Arbeitsbeschaffungsmaßnahme wichtige Projekte der Sanierung der Infrastruktur anzugehen. Als Vorhaben der Samtgemeinde nannte er die Wanderwegssanierung in und um Clausthal-Zellerfeld und Altenau.  Herr Dieter Spormann hob den Pilotcharakter dieser Maßnahmen für die Durchsetzung von Hartz IV hervor. Anlass des Pressegesprächs war der Besuch des Direktors der Agentur für Arbeit Goslar, Herrn Günther Kaul und des verantwortlichen Mitarbeiters für arbeitsmarktpolitische Aufgaben, Herrn Hans-Jürgen Wittenberg. Wie der Direktor der Agentur für Arbeit, Herr Günther Kaul, meinte, freut man sich, die Samtgemeinde bei ihren Vorhaben zu unterstützen und gleichzeitig besonders förderungsbedürftigen Arbeitnehmern, die aus der Samtgemeinde kommen, Arbeit anbieten zu können.

    "Unfreiwillige Untätigkeit ist grausam und zerstört das Arbeitsvermögen, da wollen wir gegensteuern", so Günther Kaul weiter.

    Herr Czerwinski, der unmittelbare Koordinator zwischen der Stadt und den Teilnehmern bestätigte auf unsere Anfrage, dass die Teilnehmer bisher engagiert zu Werke gehen.

    Der Direktor der Agentur für Arbeit, Herr Günther Kaul, hob die gemeinsamen Anstrengungen der Stadt und seiner Dienststelle hervor und meinte, dass dieses Miteinander eine gute Basis für die Arbeit nach den neuen Reformgesetzen darstellt. "Arbeit gibt es in den Kommunen genug, es kommt auf die Findigkeit der örtlichen Verwaltungen an, solche Arbeit auszuwählen, die nicht dem örtlichen Mittelstand die Aufträge wegnimmt. Das was in der Samtgemeinde gemacht wird zeigt die Richtung." so Kaul weiter. In dem die touristische Infrastruktur verbessert wird, wird der Ort anziehender. Die Kurgäste und Besucher sind zufrieden und werden wiederkommen. Davon haben dann die Stadt und der Mittelstand etwas. Wenn dieser Zusammenhang auch zu idealisiert scheint, er leuchtet ein.

    Der Direktor der Agentur für Arbeit führte zum Abschluss seines Besuches noch ein Gespräch mit Vertretern des TuS Clausthal-Zellerfeld, die ebenfalls zu den Begünstigten der AB-Maßnahme gehören und ihre Sportanlage sanieren.

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  • Endlich Arbeit - Beschäftigungsgelegenheiten bei der BVIK gGmbH

    29. Oktober 2004

    Der Tierpark in Köthen ist zu jeder Jahreszeit attraktiv und Ziel vieler Besucher. Doch am Freitag, den 29.10.2004 war es doch irgendwie anders. 73 Teilnehmer an den Beschäftigungsgelegenheiten, die die gemeinnützige BVIK aus Köthen für die Stadt, den Landkreis und verschiedene Vereine durchführt, versammelten sich und hatten sich Gäste eingeladen. Vertreter der Stadt, des Landkreises, der Vereine und Bürgermeister waren der Einladung gefolgt. Man zog nach einem Monat Resümee darüber, ob die erhofften Wirkungen dieses neuen Instrumentes eingetreten sind oder nicht.

  • 25.03.2014
    VON KLAUS ADAM
    Die Köthener gGmbH übernimmt nächste Woche die Arbeit der Caritas in Prettin. Am Montag gab es die endgültige Fördermittelzusage om Jobcenter Wittenberg. Von den zehn Mitarbeiterstellen sind zwei für den Jugendklub vorgesehen.

  • Interessante Persönlichkeiten sind unsere Gäste und greifen aktuelle Probleme auf und beleuchten sie sehr interessant. 

  • Als Gast des Landesparteitages der CDU Sachsen-Anhalt hielt Jana Spekhorstova folgende Rede.

  • "Viel Spaß mit Freunden in Tschechien"

    Konzert in Köthen Im Rahmen des IKW-Programms zur Europawoche 2015 gaben am 4. Mai in Köthen Solisten und Ensembles der Musikschule "Johann Sebastian Bach" ein öffentliches Konzert im Hofkapellensaal der Musikschule. Sie bereiteten sich damit auf ein Freundschaftstreffen mit Musikschülern in Trebíc (Tschechische Republik) vor. Am 13. Mai beginnt die Fahrt. Wir wünschen allen Schülern, Lehrern und Begleitpersonen erlebnisreiche Tage und viel Spaß.
    Dr. Katja Münchow, Stellv. Leiterin des IKW

    2. bis 10. Mai 2015 Europawoche im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

    Angebote des IKW Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld

    Willkommen Bienvenue Welcome


    Wir freuen und auf Gäste aus Europa und führen Sie durch die Geschichte Bitterfelds
    Termine auf Nachfrage bei der Kreisvolkshochschule, Tel. 03493 33830 Ort: Bitterfeld, Kreismuseum (Kirchplatz 3)

    "Rock in Time für Trebic"
    Generalprobe der Musikschule "Johann Sebastian Bach" für ein Treffen in Trebic (Tschechische Republik)
    Montag, 4. Mai 2o15, 17.oo-18.3o Uhr
    Ort: Köthen, Musikschule, "Hofkapellensaal" (Schloss)

  • haseSaisonauftakt in DixfördaBadesee und Imbiss sind startklar 16.04.2014 18:56 Uhr Ostergäste werden in Dixförda erwartet. Nachdem nun auch Privatpächterin Elke Köhler das Handtuch warf, sprang die BVIK gGmbH Köthen in die Bresche. DIXFÖRDA/MZ/KA/MAY.

    Nach zweijährigem privatwirtschaftlichem Intermezzo öffnet Ostersonnabend der Imbiss am Badesee Dixförda wieder in kommunaler Hand. Damit kehren auch zwei „alte Bekannte“ zurück: Elke Naujokat und Annett Bosse. Die beiden Frauen hatten die Aufsicht über das Geschehen am Badestrand und den Imbiss bereits bis 2011 geführt. Damals als Beschäftigte der Öko-Tour Sanierungsgesellschaft, die inzwischen abgewickelt wurde.

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    Veröffentlicht am 13.01.2013
    Am 12.Januar 2013 begeisterten die Künstler Jens&Hendrik (http://www.jensundhendrik.com) mit ihrer ZDF Hitparade den Senatsball der 1. Köthener Karnevalsgesellschaft. Platz Nummer 1 belegte die Persiflage von Howard Carpendale: KUKAKÖ!

  • mz je 2014 01 08

    VON EVELYN JOCHADE

    Jüngstes Kartenspiel-Turnier soll nicht das letzte in der Lichtenburg gewesen sein. Die BVIK gGmbH aus Köthen zeigt ernsthaftes Interesse.
    Das achte Rommé-, Doppelkopf- und Skatturnier stand an. So verkündete es ein Plakat, welches den Aufsteller am Eingang der Prettiner Lichtenburg zierte. Drinnen ging es wie eh und je mit viel Engagement zur Sache. Nichts war davon zu spüren, dass noch vor wenigen Tagen die Gefahr bestand, die Lichtenburg als kulturelles Zentrum zu verlieren.

    Viele Veranstaltungen in der Lichtenburg

    Was es für Prettin bedeutet hätte, wenn das Tor dort ins Schloss gefallen wäre, weiß niemand so gut, wie Ortsbürgermeisterin Helga Welz (parteilos): „Eine Katastrophe“, nennt sie dieses Szenario mit deutlichen Worten und erinnert an den Beginn der Zusammenarbeit mit der Caritas, die nach der Flut 2002 gekommen war, um zu helfen und blieb, weil hier langfristig Unterstützung gebraucht wurde. Vor allem fehlten Beschäftigungsmöglichkeiten für arbeitslose Frauen. Hierfür bot sich die Lichtenburg an, aus der sich der Kreis gerade zurückgezogen hatte. Es wurde mit Hilfe von ABM-Kräften und später Ein-Euro-Jobbern eine funktionierende Basis geschaffen, die es ermöglichte, Veranstaltungen, wie die zu Halloween, Ritterspiele für Kinder, Oster- und Weihnachtsbasteln und eben die Kartenspielwettbewerbe regelmäßig anzubieten. Leider gab es im Laufe der Jahre immer weniger Förderung, so dass die Finanzierung der Arbeitsgelegenheiten schwierig wurde. Nun, da aus Sparzwängen heraus entschieden wurde, die Unterstützung noch stärker zu kürzen, blieb der Caritas offensichtlich nur der Weg des Rückzugs. Das sei, so Welz, bedauerlich. Jedoch sei die Stadt Annaburg daran interessiert, dass die Arbeit in der Lichtenburg auf ebenso hohem Niveau weiter geführt wird. Das bestätigte auch die stellvertretende Bürgermeisterin Anja Liebig.

    Mittlerweile gibt es einen relativ breiten Silberstreif am Horizont. Die BVIK gGmbH aus Köthen interessiert sich ernsthaft für diese Aufgabe. BVIK steht für Bilden, Vermitteln, Integrieren, Kommunale Dienstleistungen und bezeugt die große Bandbreite des Engagements des Bewerbers. Als Mitgliedsorganisation des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes ist die BVIK gGmbH seit Jahren überregional tätig.

    48 Teilnehmer hatte das Kartenspiel-Turnier in der Lichtenburg. Für sie und die ebenso eifrigen wie qualifizierten Mitarbeiter der Caritas, die dieses und andere Events organisiert und betreut haben, könnte die BVIK zum Glücksgriff werden. Hoffnungsträger ist sie schon jetzt. So war es für die Mitspieler an den Tischen wesentlich leichter, sich auf das an diesem Nachmittag Wichtige zu konzentrieren: das Gewinnen. Selbstverständlich schlug die Stimmung mitunter hohe Wellen und es wurde nicht nur bei den Herren laut. So forderte eine Mitspielerin von der Ortsbürgermeisterin, nachdem diese fünf von acht Spielen hintereinander gewonnen hatte: „Die braucht mal ein bisschen Pech!“ An einem anderen Rommé-Tisch stellten die Damen etwas resigniert fest: „Sieglinde schlägt uns wieder alle. Das macht sie im Rentner-Treff auch immer so.“

  • 20.06.2014

    MZ Jessen 2014 06 20Ersatz für den defekten „Haut-den-Lukas“ war in der Lichtenburg Prettin mit dem „Drachenfangen“ schnell gefunden. (BILD: E. JOCHADE)


    VON EVELYN JOCHADE
    Welches Mädchen oder welcher Junge im Grundschulalter träumt nicht davon, Prinzessin, König oder Ritter zu sein und das in einem richtigen Schloss? In Prettin machten seit Jahren viele fleißige Hände diese Wünsche wahr.

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/24747608 ©2017

    Autor:  Stefanie Greiner 

    15.09.2016

    Ein Selfie mit Susi Möbbeck durfte natürlich nicht fehlen.

    Foto: Stefanie Greiner

    Köthen -

    Flüchtlingsunterkünfte hat Susi Möbbeck schon so einige besucht. Was kaum verwundern dürfte. Sie ist schließlich Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt.

    Am Dienstag machte die SPD-Politikerin einen Abstecher nach Köthen. Um genau zu sein: nach Klepzig, einem Ortsteil von Köthen. Sie stattete dem „BVIK-Jugendwohncamp“ einen Besuch ab. Und war überrascht.

    Flüchtlinge unterschiedlicher Herkunft

    „Mich hat sehr beeindruckt, wie stark hier Gemeinschaft spürbar wird“, sagte Susi Möbbeck. Und das in einer Unterkunft, in der junge Männer aus verschiedenen Ländern untergebracht sind. Seit Ende Juli leben in der ehemaligen Schule in Klepzig 14- bis 18-jährige Flüchtlinge. Sie kommen unter anderem aus Afghanistan, Äthiopien, Somalia und Syrien. Die MZ hat mehrfach darüber berichtet.

     

    Das gute Gemeinschaftsgefühl ist für die Staatssekretärin ein Zeichen dafür, dass die Flüchtlinge im „BVIK-Jugendwohncamp“ gut betreut werden. Sie sprach von einer guten Ausgangslage und wandte sich mit einer Bitte an die Jugendlichen: „Nutzen Sie diese Chance.“ Sie riet ihnen, sich zu informieren und zu engagieren. „Sie müssen was dafür machen, dass Sie hierbleiben können. Bleiben Sie motiviert - auch wenn es mal ein bisschen schwieriger wird.“

    Seit Ende Juli leben in der ehemaligen Schule in Klepzig junge Flüchtlinge.

    Foto: Heiko Rebsch

    Klepziger Anwohner nach anfänglichen Protesten weniger kritisch

     

    Bei einem Rundgang durchs Haus konnten sich Susi Möbbeck und auch die anderen geladenen Gäste davon überzeugen, dass die jungen Flüchtlinge ihr neues Zuhause zu schätzen wissen. „Mein Sohn ist auch 16“, merkte Oberbürgermeister Bernd Hauschild an. „Aber in seinem Kinderzimmer sieht es nicht so ordentlich aus.“

    Er hat den Eindruck, dass die Jugendlichen in Klepzig „angekommen“ sind. Dass sich die Klepziger also auch an ihre neuen Nachbarn gewöhnt haben. Vor ihrem Einzug hatte es Proteste der Anwohner gegeben. (mz)

  • Quelle: http://www.lokalbook.de/Sachsen-Anhalt_Bundesland/Anhalt-Bitterfeld_15082/Koethen-Anhalt_14875_150820180180/Starker-Zusammenhalt-im-BVIK-Jugendcamp_180031221701

     

    Artikel veröffentlicht am 30.09.2016

    Köthen (Anhalt)

    Gruppenfoto beim Besuche der für Integration zuständigen Staatssekretärin im Sozialministerium von Sachsen-Anhalt, Susi Möbbeck (erste Reihe Mitte).


    Aufgeräumte Zimmer, herzliche Begrüßungsworte und Worte des Dankes es war offensichtlich, dass sich sowohl die Bewohner als auch die Betreuer des BVIK-Jugendcamps für unbegleitete minderjährige Ausländer in Klepzig auf den Besuch aus Sachsen-Anhalts Sozialministerium gefreut haben. Am 14. September nämlich, stattete die für Integration zuständige Staatssekretärin aus dem Sozialministerium des Landes Sachsen-Anhalt, Susi Möbbeck, der Einrichtung einen Besuch ab und auch Köthens Oberbürgermeister, der zur offiziellen Eröffnung am 22. August aus terminlichen Gründen verhindert war, nutzte die Gelegenheit, sich in den Räumlichkeiten der Jugendlichen umzuschauen. Viele der jungen Leute, die in erster Linie aus Afrika und Afghanistan stammen und zwischen 15 und 18 Jahren alt sind, erzählten ihren Besuchern über ihre Wünsche und Ziele für die Zukunft und brachten ihre Dankbarkeit zum Ausdruck, in Deutschland so gut aufgenommen worden zu sein. Dabei stellten sie auch ihre Deutschkenntnisse unter Beweis, die die jungen Männer, die die Berufsschulen in Köthen und Bitterfeld besuchen, bereits gelernt haben. Die Staatssekretärin, Susi Krenz-Möbbeck, zeigte sich beeindruckt von der Unterkunft und der Gemeinschaft, die bereits untereinander sowie mit Betreuern und Helfern entstanden sei. Sie appellierte an die Jugendlichen, die Ihnen gegebene Chance zu nutzen, deutsch zu lernen und sich zu informieren und zu engagieren. Auch Köthens Oberbürgermeister Bernd Hauschild zeigte sich erfreut, dass die Jugendlichen sich gut einleben und mittlerweile angekommen zu sein scheinen.

  • mz koet 2009 05 03Start zu Sternfahrten rund um Köthen Start zu Sternfahrten rund um Köthen: Hunderte Radfreunde eroberten die Bach-Stadt. (FOTO: HEIKO REBSCH)

    VON SYLVIA CZAJKA
    "2,5 bis drei Stunden werde ich schon brauchen", schätzte Katrin Mandel, die gestern gegen 8.30 Uhr einsam auf dem Bitterfelder Marktplatz verharrte. Vielleicht war sie doch nicht so einsam, denn sie hatte ja schließlich ihr Fahrrad dabei.

  • Hochschule Anhalt - Der Charme der fernen Welten

    VON MATTHIAS BARTL, 04.11.11, 19:11h, aktualisiert 04.11.11, 19:56h
    FOTO: HEIKO REBSCH
    Indonesische Musik mit Klangkörpern aus Bambus. (FOTO: HEIKO REBSCH)
     
    KÖTHEN/MZ. In der ersten Reihe zu sitzen, ist manchmal gefährlich. Gerade bei Veranstaltungen, wo die Gefahr besteht, plötzlich zum Mitmachen aufgefordert zu werden. Beim Internationalen Studententag in der Martinskirche erwischte es diesmal gleich vier Gäste. OB Kurt-Jürgen Zander, Landtagsabgeordneter Ronald Mormann, BVIK-Chef Ulrich Heller und Margitta Kunze, Leiterin des Landesstudienkollegs, wurden von Regenbogenschülerinnen zum Tanz "Hört zu, mach nach" auf die Bühne gebeten und durften einen eigenen kulturellen Beitrag zu Gelingen des Festes leisten.

    Kurz im Rampenlicht

    Der Höhepunkt freilich, ohne den Aushilfsakteuren zu nahe treten zu wollen, konnte der kurze Ausflug vom VIP-Schemel ins Rampenlicht nicht sein - dafür hatten die Studenten der Hochschule Anhalt zu viel internationale Kulturkompetenz auf die Beine gestellt. Zur Überraschung und Freude des Publikums, das viel Musik erleben konnte, aber nicht nur.

    Einen Hauptteil des Abends (bereits am Vormittag hatte es eine Vorstellung für Schulen und Kindereinrichtungen gegeben) bestritten indonesische Kommilitonen, die nicht nur ein kurioses Instrument aus Holz und klappernden Bambusrohren wirklich virtuos beherrschten, sondern auch das alte englische Volkslied "Auld lang Syne" in Deutsch sangen. Aber auch internationale Hits wie "Heal the world" oder "Love the way you lie" - nur dass die Sängerin in Köthen hübscher aussah als Rihanna. Folklore hin, Folklore her: Beeindrukend bei den Frauen und Männern aus Asien war auch der Dirigent des Chores, der für seine schwere Aufgabe, allen den richtigen Einsatz anzuzeigen, geradezu sportliche Leistungen vollbringen musste. Im übrigen waren unter den indonesischen Studenten auch einige aus der Provinz Papua, und sie ließen hören, dass auch papuanische Musik ein Stück weit zum indonesischen Kulturkreis zählt.

    Neben den Indonesiern prägten vor allem marokkanische Studenten das Programm. Dass an dieser Stelle nicht nur unterhaltend, sondern auch lehrreich war, weil man erfahren konnte, was in Marokko in Nord und Süd, beim Gebet und in der Freizeit so an Bekleidung getragen wird. Dazu kamen noch zwei Musikstücke, die die Gäste in maghrebische Klangwelten entführten und ein Roboter-Tanz, dessen Protagonist durch extreme Körperbeherrschung überzeugte.

    China brachte einen Geigenvirtuose ins Programm, allerdings einen, der nicht auf einer herkömmlichen Violine Musik machte, sondern auf einer Erhu, einer chinesischen Geige. Und es war allemal erstaunlich, welche Klänge man einem gerade mal zweisaitigen Instrument entlocken kann. Von dem chinesischen Sänger, der "Herbstgedanken an die Heimat" vortrug, muss man gar nichts weiter sagen, außer dass jeder hiesige Chor den Mann mit Freuden unter seinem Personal wüsste.

    Nicht zu vergessen der Tanz von Jelena und Anna, zwei Studentinnen aus Russland, deren temperamentvolle Aufführung zwar "Mädchen gehen spazieren" hieß, aber eher eine anstrengende Angelegenheit war.

    Eifrige Regenbogenschüler

    So international das Programm auch war, es entbehrte doch nicht einer heimischen Komponente. Viele Mädchen und ein Junge der Regenbogenschule bekamen viel Beifall für ihr "Herbstlied", für ihren "Lolipop-Tanz" und natürlich für die Hartnäckigkeit, mit der sie Prominenz zum Mitmachen bewegten. Wenn man diejenigen benennt, die zum Charme der Veranstaltung im besonderen Maße beigesteuert haben, darf man die beiden Moderatorinnen nicht vergessen. Dihe Diallo aus Senegal und Wei Yang aus China führte auf Deutsch durchs Programm - und die Senegalesin sorgte auch für den vielleicht heitersten Moment des Abends, als sie das Schwatzen im Umgang der Kirche zu unterbinden suchte: "Ich bitte um leise." Worauf sie selber lachte und sich korrigierte: "Ich bitte um Ruhe."

  • Wir begrüßen unseren neuen Prokuristen, Herrn Taoufiq Elmourabiti. Vom Standort der BVIK gGmbH Zentrale in Köthen aus wird Herr Elmourabiti neue Impulse  setzen und für den arbeitspolitischen Markt Konzepte entwickeln, um den bisherigen Erfolg der BVIK gGmbH nachhaltig innerhalb der Geschäftsführung zu unterstützen. Neben seiner ausgewiesenen und umfangreichen Erfahrung als langjähriger Mitarbeiter der BVIK gGmbH in verantwortungsvollen Führungspositionen hat die Gesellschafterversammlung in einem einstimmigen Beschluss, so Dr. Ulrich Heller,  haben seine Kenntnisse der kommunalen Herausforderungen mit Erfahrung in der Umsetzung arbeitsmarktpolitischer Konzepte für den 2. Arbeitsmarkt und die persönlichen Referenzen die Entscheidung leichtgemacht.

    Herr Taoufiq Elmourabiti verantwortet den Bereich Bildung der BVIK gGmbH.

  • Bildschirmfoto 2014-11-19 um 15.08.47Zum zweiten Mal wird für Kinder im Jessener Land eine Sommerferien-Veranstaltung unter dem Motto „Toben und Erleben“ vorbereitet. Am 28. August findet die Aktion am Dixfördaer Badesee statt.

  • 29.08.2014
    MZ Jessen 2014 6 20Tatsächlich: Die Schatzkiste kann gehoben werden. (BILD: G. ZAHN)

    VON GABI ZAHN
    Die Flaschenpost des Regionalvereins Jessener Land kündet von einem Schatz am Dixfördaer Badesee. Mehr als 50 Mädchen und Jungen sowie mindestens zwei Dutzend Eltern oder Großeltern verfolgten mit Spannung die Suche.

    DIXFÖRDA/MZ.
    Ein bisschen größer und kräftiger ist „Pippi Lotta“ (Gabriele Langen) –Titelfigur aus Astrid Lindgrens beliebtem Kinderbuch-Klassiker – mittlerweile geworden, ebenso ihre „Freundin Victualia“ (Marion Kluge). Aber beide flitzen und toben noch immer mit den Kindern um die Wette und sie sorgten am „Taka-Tuka-Strand“ in Dixförda für jede Menge Ferienspaß.

  • Von Ute Hartling-Lieblang
    Radtouristen sollen Überschwemmungsgebiete nach wie vor so weit wie möglich umfahren. Auch die Strecke über Wulfen ist noch nicht passierbar.

  • – Quelle: http://www.mz-web.de/24470602 ©2017

    Autor: Stefanie Greiner      

    29.07.2016

    Am Donnerstag sind die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in die ehemalige Schule in Klepzig eingezogen.    

    Foto:   Heiko Rebsch

    Köthen -

    Klepzig hat seit Donnerstag 35 Einwohner mehr. Die unbegleiteten minderjährigen Ausländer, kurz Uma, sind in die ehemalige Schule auf dem Gelände der Beschäftigungsgesellschaft BVIK eingezogen. Sie sind 14 bis 18 Jahre alt und kommen unter anderem aus Afghanistan, Äthiopien, Somalia und Syrien.

    In letzter Zeit ist hitzig darüber diskutiert worden, dass junge Flüchtlinge in den Köthener Ortsteil ziehen sollen. Die MZ beantwortet einige Fragen dazu.

    Warum werden die Jugendlichen in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht und nicht in kleineren Wohneinheiten?

    Der Begriff „Gemeinschaftsunterkunft“ ist nicht ganz richtig. „Jugendheim“ muss es vielmehr heißen. „BVIK-Jugendwohncamp“ nennt Geschäftsführer Ulrich Heller das Projekt. Die Jugendlichen leben in Wohngruppen. Sechs teilen sich eine Wohnung, jeweils zwei ein Zimmer. In jeder Wohnung gibt es Bad und Küche.

    Das Landesjugendamt befürwortet das Jugendwohncamp. „Im Sinne der Jugendlichen, die sich schon kannten, haben wir dem zugestimmt“, teilt die Pressestelle des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt mit. Die jungen Flüchtlinge zu trennen, macht auch BVIK-Mitarbeiter Uwe Raubaum deutlich, wäre unglücklich gewesen. „Dann fängt der ganze Prozess von vorn an“, sagt er. Die Jugendlichen hätten sich an ihre Bezugspersonen gewöhnt. Und aneinander.

    Können die Jugendlichen individuell betreut werden?

    Ja, versichert Ulrich Heller. „Wir haben ein doppeltes Erziehersystem“, sagt er. Jede Wohngruppe habe ihren eigenen Wohngruppenerzieher. Hinzu würden Bezugserzieher kommen, die sich ganz gezielt um ihnen zugewiesene Jugendliche kümmern würden. „Das größte Leben findet in der Wohngruppe statt“, erläutert Ulrich Heller.

    Wer kümmert sich um die Jugendlichen?

    Insgesamt 30 Mitarbeiter. Die meisten davon sind Erzieher und Pädagogen. „Das Landesjugendamt hat deren Eignung überprüft“, teilt die Pressestelle des Landesverwaltungsamtes mit. „Die Betreuer haben in der Regel eine sozialpädagogische Qualifikation beziehungsweise verfügen über Erfahrungen und Kompetenzen, mit denen sie sich für die Betreuung der Jugendlichen qualifizieren.“ Erzieher und Pädagogen werden außerdem von BVIK-Mitarbeitern unterstützt, die Ulrich Heller für besonders geeignet hält. Auch deren Eignung ist überprüft worden.

    Ein Drittel der Angestellten war bereits vorher für die BVIK tätig. Es seien sehr engagierte und professionelle Mitarbeiter, lobt der BVIK-Geschäftsführer. Zwei Drittel der jetzigen Mitarbeiter wurden neu angestellt. „Wir sind auch noch weiter auf der Suche“, merkt Ulrich Heller an. Nach Erziehern und Diplomsozialarbeitern. Zu den 30 Mitarbeitern kommen Lehrer, die die Sprache der Jugendlichen sprechen, arabisch zum Beispiel. Am Montag fängt außerdem eine Psychologin an. Sie soll den jungen Flüchtlingen dabei helfen, ihr Trauma zu bewältigen, sagt der BVIK-Geschäftsführer. Die Psychologin soll darüber hinaus die Erzieher beraten und weiterbilden.

    Wie werden die jungen Flüchtlinge beschäftigt?

    Die meisten Jugendlichen gehen zur Schule. Sie besuchen die Sekundarschule „An der Rüsternbreite“ in Köthen beziehungsweise die Berufsbildenden Schulen in Bitterfeld. Uwe Raubaum arbeitet eng mit den Lehrern zusammen. Das Team der BVIK will die jungen Flüchtlinge fördern und bei den Hausaufgaben unterstützen. „Die Jugendlichen, die noch nicht zur Schule gehen, werden von uns unterrichtet“, sagt Uwe Raubaum. Ansonsten versuchen die BVIK-Mitarbeiter, ihnen einen normalen Alltag zu ermöglichen. „Wir bieten verschiedene Arbeitsgemeinschaften an“, sagt Heller. Eine Internet-AG zum Beispiel. Oder Deutsch-Stunden. Die Jugendlichen sollen sich zudem musikalisch, kreativ und handwerklich ausprobieren. Im Keller der Unterkunft gibt es eine Fahrradwerkstatt.

    Sport nimmt auch viel Raum ein. Ein Teil der Jugendlichen spielt Fußball beim PSV 05 Köthen in Porst. BVIK-Prokurist Taoufiq Elmourabiti hat das möglich gemacht. Der Mann aus Marokko hat selbst jahrelang Fußball gespielt und ist noch immer Mitglied beim PSV 05. Er erzählt stolz, dass sich auch andere Vereine für die Jugendlichen interessieren würden.

    Eines ist der BVIK besonders wichtig: Die Flüchtlinge sollen wieder ein Ziel vor Augen haben. „Lebensperspektive plus“ nennt sich ihr Programm. „Sie müssen in einen Rhythmus reinkommen, damit sie nicht mehr bespaßt werden müssen, sondern eigene Interessen verfolgen“, sagt Uwe Raubaum.

    Einige Anwohner haben im Vorfeld ihre Bedenken geäußert. Wie soll ihnen die Angst vor den neuen Nachbarn genommen werden?

    „Die Klepziger dürfen sich nicht verrückt machen lassen“, macht Uwe Raubaum deutlich. Sie sollten erst einmal abwarten. Bei Problemen könnten sich die Anwohner immer noch an die BVIK wenden. Der Mitarbeiter fragt sich, woher die Ängste kommen. Schließlich dürften die wenigsten Klepziger, vermutet er, bislang mit jungen Flüchtlingen zu tun gehabt haben. „Es sind junge Leute, die im Grunde genommen nicht anders sind als andere.“ Mit einem Unterschied: Sie hätten Dinge erlebt, die niemand seinen eigenen Kindern wünschen würde.

    Ulrich Heller und Uwe Raubaum würden sich freuen, wenn die Klepziger ihren neuen Nachbarn offener gegenüberstehen. „Man kann mit den Jungs reden“, sagt Uwe Raubaum. Sie seien interessiert und talentiert. Er merkt an, dass es in Klepzig viele kleine Firmen gibt. „Man kann ihnen das doch einfach mal zeigen“, schlägt er vor.

    Ulrich Heller hebt eines hervor: „Wir haben auch viel Zuspruch von den Klepzigern für unser Projekt.“ Nicht jeder habe etwas gegen die jungen Flüchtlinge. Im August will Ulrich Heller interessierte Bürger dazu einladen, die neuen Bewohner der ehemaligen Schule einfach mal kennenzulernen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. (mz)

    Was sagt Ulrich Heller zu den Vorwürfen einiger Bürger, er würde mit den jungen Flüchtlingen nur Geld verdienen wollen?

    Er würde sich um die Jugendlichen kümmern, weil der Bedarf da sei, macht Ulrich Heller deutlich. „Wir haben einen Auftrag“, betont er. Den Auftrag, sich um die Flüchtlinge zu kümmern.

    Eines möchte er in diesem Zusammenhang klarstellen: „Es ist der gleiche Kostensatz, der für deutsche Kinderheime gilt. Nicht mehr und nicht weniger.“ Für Ausländer gebe es keinen Bonus. Auf Nachfrage der MZ teilt der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit: „Die Kosten der Betreuung eines Umas richten sich nach dem jeweiligen individuellen Bedarf und können sehr unterschiedlich sein.“

    Was passiert mit der Unterkunft in der Rüsternbreite, in der die jungen Flüchtlinge vor ihrem Umzug nach Klepzig untergebracht waren?

    Die Mitarbeiter der BVIK werden nach eigenen Angaben wohl noch zwei Wochen brauchen, bis alles ausgeräumt ist. Danach steht das ehemalige Gymnasium leer. „Die Schule ist und bleibt Ausweichstandort für die Sekundarschule Völkerfreundschaft, wenn deren Sanierung ansteht“, teilt der Landkreis mit. (mz)

  • Quelle: http://www.mz-web.de/25507186 ©2017

    Autor: Stefan Schröter

     

    Im Zörbiger Dorotheenhof sind die ersten unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden eingezogen. Am Montag wohnten dort fünf jugendliche Afghanen, wie der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft BVIK, Ulrich Heller, der MZ berichtet. „Unsere Jungs finden die Einrichtung richtig gut.“

     

  • Die BVIK hat eine Förderakademie ins Leben gerufen

    VON HELMUT DAWAL, 11.09.09,  18:13h,  aktualisiert  11.09.09, 19:26h
    KÖTHEN/MZ. Mit einer neuen Idee wartet die Köthener BVIK gGmbH - BVIK steht für Bilden, Vermitteln, Integrieren, Kommunale Dienstleistungen - auf. Und die Idee kommt so gut an, dass sie bereits eine öffentliche Würdigung findet:in Gestalt einer Förderung von 10 000 Euro, die vom Bundesfamilienministerium innerhalb des Programms "Stärken vor Ort" gewährt worden ist.
  • Im Monat März dieses Jahres hat Dr. Ohme seinen 65. Geburtstag begangen und er schied zum 31.03. 2009 aus seiner Funktion als Regionalleiter des Paritätischen aus.

    ohme

     

  • Seit 2006 wird die Martinskirche in Köthen im Rahmen einer Jobstart Maßnahme wieder hergerichtet. In Verbindung mit dem 1. Arbeitsmarkt helfen die Teilnehmer bei der detailgetreuen Restaurierung des bedeutesten Jugenstildenkmals in Sachsen-Anhalt. Es ensteht ein Jugend- und Eventcenter. Der Bericht stammt vom regionalen Fernsehsender RBW.(Link)

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    Einladung Köthen Inet

     

    Einladung Köthen back 72dpi

     

    Musikschule Koethen 400

     

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    Einladung Jessen 72dpi

     

    Einladung Köthen back 72dpi

     

    Plakat Musikschulen Inet Jessen

     

  • Nachdem Schülerinnen und Schüler der Musikschule Trebic (Tschechien) Köthen besucht und hier mit uns ein gemeinschaftliches Konzert aufgeführt hatten, machten wir Schüler der Musikschule "Johann Sebastian Bach" uns im Mai auf den Weg zu den tschechischen Freunden nach Trebic. 

  • Ein kurzer Ausschnitt der Weihnachtsbäckerei mit der Klasse 2c der Grundschule Goetheschule Goslar vom 23.11.2012.

     

  • Zum ersten mal wurde mit den Teilnehmern der BVIK gGmbH Weihnachten gefeiert.

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    Zum Bereich HarzEine kleine Kollage von unserem Weihnachtsmarkt mit Herz im Harz

  • MZ 2010 12 2020.12.2010 20:13 Uhr 
    Staatssekretär Thomas Pleye vom Magdeburger Arbeits- und Wirtschaftsministerium informierte: Jobstart wird ein weiteres Jahr verlängert

    Im Inneren der Martinskirche Im Inneren der Martinskirche haben sich dank der Arbeit der Teilnehmer von «Jobstart Plus» viele positive Veränderungen vollzogen. (FOTO: HEIKO REBSCH)

    VON CLAUS BLUMSTENGEL
    Magdeburger Wirtschaftsministerium verlängert Maßnahme zur Ertüchtigung von Langzeitarbeitslosen und zur Schaffung eines Jugend- und Eventcenters in Köthen.

  • köthen report 2010 07 31